Löwenfeld. Papsturkunden in Italien.
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Papsturkunden in Italien.
Ein Nachtrag
von
Dr. S. Löwenfeld.
Band XCIV der Sitzungsberichte brachte aus der Feder
Kaltenbrunners eine Abhandlung: ,Papsturkunden in Italien',
welche neben einer Statistik der in der Nordhälfte Italiens befindlichen
Bullen eine grosse Zahl Regesten von neuen pnd
Ergänzungen zu den bekannten Stücken, sowie eine Fülle
feiner und treffender Bemerkungen über das Gebotene enthielt.
Wer sich mit Diplomatik und Papstgeschichte beschäftigt, wird
es bedauern, dass ein böses Fieber den Verfasser zwang, seine
Arbeiten in den Archiven Italiens zu unterbrechen; bedenkt
man ferner, dass die Hilfsmittel, mit denen man unterwegs
auskommen muss, in den meisten Fällen äusserst dürftige
sind, dass Kaltenbrunuer mehr auf diplomatische Untersuchungen
als auf Bereicherung- des Urkundenmaterials sein
Augenmerk gerichtet hat, so wird man mich nicht mehr missverstehen,
wenn ich in Folgendem eine Art von Nachtrag zu
seiner Abhandlung liefere, der Einzelnes, was bereits erledigt
schien, wieder in Frage stellen, Anderes berichtigen und Mancherlei
ergänzen wird. Dass ich eher als irgend ein Anderer
dazu im Stande bin, ist, wie ich offen bekenne, nicht mein
Verdienst, sondern das des berühmten Verfassers der Regesta
Pontificum, —- Philipp Jaffe’s. In meinen Händen befindet sich
augenblicklich der Jaffe’sche Nachlass, soweit er die Regesten
betrifft, und diese Papiere enthalten unter Anderm Folgendes:
a) Zwei Hefte Additamenta ad Reg. P. Rom. Ex bibl. caes.