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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

Alterthümer  der  Hercegovina.

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gangspunkte  über  den  Fluss')  supra  Capljina  (1  Stunde  nördlich ­
  von  Gabella,  vielleicht  das  Schloss  Novi  oberhalb  von
Oorica,  Jirecek  1.  c.  u.  Anm.  268)  et  in  Dugangie  (3  Stunden
nördlich  von  Gabella).

Der  Pfarrsprengel  reicht  östlich  nicht  über  die  Narenta
hinaus.  Die  Ruinen  von  Citluk  (ultra  Humen  Krupa),  wenn
solche  vorhanden,  bleiben  daher  unerwähnt.  Desgleichen  die
alte  Steinbrücke,  welche  die  Bregava  kurz  vor  deren  Einmündung ­
  in  die  Narenta  in  einem  Bogen  überspannt  und  ihrer
berühmten  Schwester  in  Mostar  wie  ein  kleineres  Ei  dem
grösseren  gleicht.  Sie  ist  älter  als  jene,  denn  nach  einer
ragusanischen  Instruction  (Jirecek  1.  c.  S.  86,  Anm.  298)  reiste
Mustapha-Pascha  Sandschak-Beg  von  Bosnien  (1517)  aus  Sarajevo ­
  in  die  Nähe  von  Poöitelj  und  Dubrave,  um  seine  neue
Brücke  über  den  Fluss  Vidoustiza  (Bregava)  zu  sehen.  Unerwähnt ­
  bleiben  ferner  die  altslavischen  Grabsteine  von  Tasovöi6i,
  welche  man  auf  der  Fahrt  von  Met.kovic  nach  Mostar  bei
dem  genannten  Ort  zu  beiden  Seiten  der  Strasse  liegen  sieht;
unerwähnt  endlich  das  romantische  Felsennest  Poöitelj  am  Ausgang ­
  der  langen  Narentaschlucht.  Die  genannten  Orte  gehören
zur  Pfarre  Dubrave  des  Bisthums  Trebinje,  dessen  Schematismus ­
  den  Alterthümern  der  Diöcese  keine  Beachtung  schenkt,
obwohl  sich  im  Umkreis  derselben  slavische  Bau-  und  Grabdenkmäler ­
  in  gleicher,  wenn  nicht  grösserer  Zahl,  wde  im
nördlichen  Landestheil,  finden.  Sterneck,  der  im  letzteren  nur
fünf  altslavische  Gräberstätten  verzeichnet,  setzt  in  der  südlichen ­
  Hercegovina  deren  dreizehn  an,  doch  gibt  es  hier  wie
dort  mindestens  zehnmal  mehr  derselben.  Als  Fundorte  in
diesem  Gebiet  bezeichnet  der  Genannte:  Stolac,  zwei  Stellen
südlich  von  der  Krupa  bei  Metkovic,  fünf  auf  der  Strecke
Nevesinje-Ulok,  vier  zwischen  Trebinje  und  Niksic,  eine  bei
Bilek.  Nach  meinen  nur  auf  eigenthümliche  oder  besonders
merkwürdige  Denkmäler  gerichteten  Erkundigungen  sind  folgende ­
  von  mir  nicht  besuchte  Fundstätten  hervorzuheben:
Stolac,  */ 2  Stunde  vor  dem  Ort  auf  dem  Wege  nach  Mostar.
Reicher  altslavischer  Friedhof  mit  vielen  bildlichen  Darstellungen, ­
  von  welchen  seit  Beginn  der  Occupation  bereits  mehr-
            
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