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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

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Ho  ernes.

stätte.  Unzweifelhaft  sind  dies  die  beiden  Kreuze,  an  welche
der  Verfasser  des  Schematismus  seine  obcitirten  Reflexionen
knüpft.  Dieselbe  Decoration  finden  wir  auf  dem  umhegten
Friedhof  noch  dreimal  an  zwei  Platten  eines  aus  vier  Steinen
ganz  ungewöhnlich  zusammengesetzten  Aufbaues  (Figur  31).
Von  dem  stelenartig  aufgerichteten  Steine,  der  vorn  und  rückwärts ­
  damit  verziert  ist,  scheint  Blau’s  Abbildung  dieses  Ornamentes, ­
  Reisen  S.  25,  genommen  zu  sein.  Unter  den  neueren
Gräbern  fand  ich  einen  den  alten  Gruftplatten  nachgeahmten
Sockel  aus  roh  behauenen  Steinen  mit  aufgesetztem  kleinen
Kreuz  bemerkenswert!!.
Sowohl  westlich  als  auch  östlich  vom  gegenwärtigen
Friedhof  liegen  minder  geschützt  und  daher  vielfach  beschädigt

Figur  32.

alte  Grabsteine  im  Gestrüpp  und  Geklipp  der  Karsthaide.  Alle
drei  Stellen  scheinen  zu  einer  grossen  Gräberstätte,  die  mit
der  nahen  Burgruine  in  Verbindung  zu  denken  ist,  zusammen
zu  gehören.  An  der  westlichen  Stelle  lag  jener  plattenförmige
Stein,  dessen  vier  sculpirte  Seitenflächen  Blau  a.  a.  0.  abgebildet ­
  hat.  Ich  fand  ihn  zerschlagen,  doch  zeigten  sich  auf
den  Bruchstücken  (eines  davon  Figur  32)  noch  Reste  aller
Sculpturen,  mit  Ausnahme  der  östlichen  Schmalseite,  wo  neben
einer  einzelnen  Lilie  ein  Kreis  mit  räthselhaften  Figuren  dargestellt ­
  war.  Das  vorhin  erwähnte  Kreuz,  eine  schildförmige
Platte  mit  Zickzackrahmen  und  zerstörten  Sculpturen,  und
eine  andere  mit  Kleeblattrahmen,  Schild,  Schwert  und  Stern
            
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