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Ho er ne 8.
thiers (Löwen). So scheinen liier zwei antike Fabelthiere:
Pegasus und Greif, in eine doppelte Mischbildung verschmolzen
zu sein. Auf einer grossen Platte (Figur 29) zeigt sicli im
Zickzack- und Lilienrahmen eine anscheinend nackte männliche
Figur, welche beide Hände zum Kopf erhebt. Ueber
letzterem Kranz und Halbmond. Die Seitenwand eines sargförmigen
Steines (Figur 30) schmückt im Zickzackrahmen ein
Reigen von vier Figuren, zwei männlichen und zwei weiblichen
; die letzteren unterscheiden sich von den ersteren nur
dadurch, dass ihre Füsse nicht sichtbar sind, so dass sie in der
Luft zu schweben scheinen.
Figur 30.
4. Uzarici. Die Gräberstätten liegen entlang dem Ufer
des Sees, der Ort südlich davon am Bergabhange. Auf der
Strandfläche zwischen den Gräbern und dem Seeufer steht die
ziemlich wohl erhaltene Südwestecke einer anscheinend ausgedehnten
Schlossruine, bestehend aus einem vorspringenden
Rundthurm mit dicken Mauern und Schiessscharten — jetzt
von Hirten und Landleuten zur Unterbringung von Geräth
benützt — und aus halbverfallenen Bruchsteinmauern, die nahe
der Erde von Fenstern durchbrochen sind und langhin, nördlich
zum See, östlich parallel dem Südufer desselben, verlaufen.
Dieser Anlage nach scheint der Bau eher ein Palast
als eine Veste gewesen zu sein. Nur etwa hundert Schritte
südlich davon entfernt liegen an drei Stellen ausgezeichnete
alte Gräber. Die theils bebaute, theils wüste Haide führt den
Namen Sarampovo (Schanzenfeld); es gibt kein Dorf dieses