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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

Alterthümer  der  Hercegovina.

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der  Römerstrasse  von  Humac  über  Studenci  nach  Gradmci
und  Mostar  geführt  haben).
Vitaljina  (*/ 2  Stunde  südlich  von  Humac,  ebenfalls
Fundort  einer  römischen  Inschrift,  s.  Ber.  der  Berl.  Akad.  der
Wissensch.  1870,  S.  627,  6).
Biaca  (2  Stunden  südlich  von  Humac).
Luke  (?).
Karamanovine  (in  der  Nähe  der  Trebizat-Brücke  bei
Humac  südlich  von  Ljubuski).
Crveni-grm  (iy 2  Stunden  westlich  von  Humac)  in  Sobaö.
Rudnice  (?).
RadiSSici  (s.  o.)  in  quatuor  locis.
Ausserdem  finden  sich  altslavische  Gräber  in  Kutac
(1  Stunde  westlich  von  Humac)  auf  dem  katholischen  Friedhof.
Ein  massives  Steinkreuz  daselbst  trägt  vorn,  sowie  rückwärts
Ornamente,  die  P.  Bakula  wie  bei  Figur  1  als  gladii  bicipites
bezeichnen  würde,  die  Platte  ein  gerades  Schwert.  Die
römischen  Inschriften  von  Ligat,  einem  Vorort  von  Ljubuski,
s.  Arch.-epigr.  Mitth.  S.  37  f.
b.  Pfarrsprengel  Veljaci
(oberer  Theil  der  Ebene,  westlich  von  Ljubnäki).
Mlade  (Brückenstelle  an  dem  hier  gleichnamigen  Fluss,
welcher  im  Oberlauf  Tihaljina,  im  Unterlauf  Trebizat  genannt ­
  wird,  zwischen  Veljaci  und  Ljubuski),  ad  novurn  lapideum
  magnum  ae  pulchrum  pontem  populi  beneficentia  factum
1863  erant  antiqua  rudera  ecclesiae  S.  Eliae  prophetae  (dem
die  ursprünglich  in  Ljubuski,  dann  der  Reihe  nach  in  Voinici,
Sipovaöa  und  Veljaci  installirte  Pfarre  gewidmet  war);  supra
haec  rudera  1863  P.  Gregorius  Skari6  populo  concurrente
novae  ecclesiae  muros  coepit.  (Auf  dem  terrassenförmig  zwischen ­
  Fluss  und  Feld  etwa  100  Schritt  abwärts  der  Brücke
am  rechten  Ufer  angelegten  alten  und  noch  jetzt  benützten
Friedhof  sind  altslavische  und  neuere  Grabsteine  vermischt
[unter  ersteren  ein  sarkophagförmiger  mit  einem  Kreuz  an  der
Stirnfläche].  Ein  römisches  Grabdenkmal  ist  Arch.-epigr.  Mitth.
S.  42  beschrieben.  —  Zum  Theil  aus  alten  Bau-  und  Grabsteinen ­
  besteht  ein  kleines  offenes  Kapellchen,  in  dessen
Innenwand  zwei  römische  Inschriftfragmente  [s.  a.  a.  0.]  ver-
            
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