Die fremdländischen Reiche zu den Zeiten der Sui.
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Sie sind sämmtlich ohne Gebieter und Aelteste. Die
Menschen des Volkes sind arm und schwach. Die Türken
bewerkstelligen die Leitung derselben immer durch drei ßfc Tß
Thu-thün.
Das südliche Schi-wei befindet sich dreitausend Li nördlich
von Khi-tan. Das Land ist niedrig und feucht. Zur Zeit
der Ankunft des Sommers zieht man gegen Nordwest, an die
zwei Borge ^ ^ Tai-p’ö und ^ ^J- Khien-tui über. Es
hat viele Pflanzen und Bäume und Ueberfluss an Vögeln und
vierfüssigen Thieren. Es hat auch viele Mücken. Die Menschen
wohnen in Nestern, um diesem Ungemach zu entgehen.
Der Stamm theilte sich allmälig in fünf und zwanzig
Abtheilungen. Jede Abtheilung hat einen * * in ar m
Yü-mö-fe-men-tö. Derselbe ist gleichsam ein Häuptling und
Aeltester. Wenn er stirbt, wird dessen Sohn oder jüngerer
Bruder in die Stelle eingesetzt. Ist keine Nachkommenschaft
da, so wählt man einen weisen, ausgezeichneten Mann und
setzt ihn ein.
Was die Gewohnheiten betrifft, so lassen die Männer
das Haupthaar wachsen, die Frauen theilen es. Die Kleidung
ist mit derjenigen von Khi-tan gleich. Man fährt in Wagen,
welche mit Rindern bespannt sind. Aus Bambusmatten baut
man Häuser,von der Art der Filzwagen der Türken. '
Wenn man einen Fluss übersetzt, bindet man Brennholz
zusammen und bildet eine Flösse. Bisweilen geschieht es, dass
man aus Fellen Kähne verfertigt.
Für die Pferde macht man gewebte Gräser zu Heu. Geknüpfte
Schnüre macht man zu Zügeln. Als Schlafstätte bildet
man ein gekrümmtes Häuschen und überdeckt es oben mit
Bambusmatten. Wenn man wegzieht, ladet man es auf einem
Wagen und nimmt es auf den Weg mit.
Man verfertigt Teppiche aus Schweinsleder und Matten
aus geflochtenem Holze. Die Frauen und Mädchen umfassen
im Sitzen ihre Kniee.
Der Himmelsstrich ist sehr kalt, die Ernte auf den Feldern
sehr karg. Schafe sind nicht vorhanden. Es gibt wenige Pferde,
1 In dem Zeichen
ist statt
|Ej das Classenzeichen JjJ zu setzen.