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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

Die  fremdländischen  Keiche  zu  den  Zeiten  der  Sui.

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Sandwüste.  Später  vergrösserte  sich  Klii-tan  allmälig  und  wohnte
einige  hundert  Li  nördlich  von  j|f  |||j  Hoang-lung.
Die  Gewohnheiten  sind  mit  denjenigen  von  tj;||  Möhö
  ziemlich  gleich.  Man  liebt  Plünderung  und  Kaub.  Bei  dem
Tode  der  Aeltern  trauern  und  wehklagen,  hält  man  für  unmännlich. ­
  Man  legt  bloss  den  Leichnam  auf  einen  Baum  des
Gebirges.  Nach  drei  Jahren  sammelt  man  die  Gebeine  und  verbrennt ­
  sie.  Dabei  bringt  man  das  Weinopfer  und  ruft  die
Worte:  In  den  Monaten  des  Winters  kehren  wir  uns  der  Sonne
zu  und  speisen  dich.  Wenn  wir  mit  Pfeilen  schiessen  und
jagen,  lasse  uns  viele  Eber  und  Hirsche  erlegen.  —  In  Bezug
auf  Unartigkeit,  Albernheit  und  lärmendes  Wesen  treibt  man
es  unter  allen  Fremdländei'n  am  ärgsten.
Um  die  Zeiten  der  späteren  Wei  wurde  von  Seite  Kaoli’s
  ein  Einfall  gemacht.  Zehntausend  Menschen  aus  den  Niederlassungen ­
  der  Abtheilungen  begehrten,  sich  an  das  Innere  anzuschliessen
  und  hielten  an  dem  Flusse  [Aj  Pe-pi.  Später
wurde  der  Stamm  von  den  Türken  bedrängt.  Man  begab  sich
wieder  mit  zehntausend  Häusern  unter  den  Schutz  von  Kao-li.
Im  vierten  Jahre  des  Zeitraumes  Khai-hoang  (584  n.  Chr.)
kam  man  an  der  Spitze  der  Menschen  von  J^L  ''ßi  ijjj  Mö-ho-fä  1
und  meldete  sich.  Kaiser  Kao-tsu  nahm  diese  Menschen  auf.
Im  fünften  Jahre  desselben  Zeitraumes  (585  n.  Chr.)  kam
man  mit  der  gesummten  Menge  und  klopfte  an  die  Versperrungen.
Kaiser  Kao-tsu  nahm  die  Menschen  auf.  Er  erlaubte  ihnen,
auf  ihrem  alten  Gebiete  zu  wohnen.
Im  sechsten  Jahre  desselben  Zeitraumes  (586  n.  Chr.)
griffen  die  Abtheilungen  sich  gegenseitig  an.  Sie  hörten  damit
lange  Zeit  nicht  auf.  Ferner  fanden  zwischen  ihnen  und  den
Türken  gegenseitig  Einfälle  statt.  Kaiser  Kao-tsu  liess  ihnen
durch  einen  Gesandten  Verweise  geben.  Jenes  Reich  schickte
einen  Gesandten,  der  sich  zu  der  Thorwarte  begab,  das  Haupt
zu  Boden  senkte  und  wegen  des  Verbrechens  um  Entschuldigung ­
  bat.
Später  wendeten  HJ  «  Tsch’ö-fö  und  andere  besondere
Abtheilungen  von  Klii-tan  sich  von  Kao-li  ah  und  schlossen

'  Mö-lio-fe  ist,  wie  in  dem  vorhergehenden  Abschnitte  angegeben  worden,
eine  der  fünf  Abtheilungeu  des  Volksstammes  Hi.
            
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