Die fremdländischen Keiche zu den Zeiten der Sui.
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Sandwüste. Später vergrösserte sich Klii-tan allmälig und wohnte
einige hundert Li nördlich von j|f |||j Hoang-lung.
Die Gewohnheiten sind mit denjenigen von tj;|| Möhö
ziemlich gleich. Man liebt Plünderung und Kaub. Bei dem
Tode der Aeltern trauern und wehklagen, hält man für unmännlich.
Man legt bloss den Leichnam auf einen Baum des
Gebirges. Nach drei Jahren sammelt man die Gebeine und verbrennt
sie. Dabei bringt man das Weinopfer und ruft die
Worte: In den Monaten des Winters kehren wir uns der Sonne
zu und speisen dich. Wenn wir mit Pfeilen schiessen und
jagen, lasse uns viele Eber und Hirsche erlegen. — In Bezug
auf Unartigkeit, Albernheit und lärmendes Wesen treibt man
es unter allen Fremdländei'n am ärgsten.
Um die Zeiten der späteren Wei wurde von Seite Kaoli’s
ein Einfall gemacht. Zehntausend Menschen aus den Niederlassungen
der Abtheilungen begehrten, sich an das Innere anzuschliessen
und hielten an dem Flusse [Aj Pe-pi. Später
wurde der Stamm von den Türken bedrängt. Man begab sich
wieder mit zehntausend Häusern unter den Schutz von Kao-li.
Im vierten Jahre des Zeitraumes Khai-hoang (584 n. Chr.)
kam man an der Spitze der Menschen von J^L ''ßi ijjj Mö-ho-fä 1
und meldete sich. Kaiser Kao-tsu nahm diese Menschen auf.
Im fünften Jahre desselben Zeitraumes (585 n. Chr.) kam
man mit der gesummten Menge und klopfte an die Versperrungen.
Kaiser Kao-tsu nahm die Menschen auf. Er erlaubte ihnen,
auf ihrem alten Gebiete zu wohnen.
Im sechsten Jahre desselben Zeitraumes (586 n. Chr.)
griffen die Abtheilungen sich gegenseitig an. Sie hörten damit
lange Zeit nicht auf. Ferner fanden zwischen ihnen und den
Türken gegenseitig Einfälle statt. Kaiser Kao-tsu liess ihnen
durch einen Gesandten Verweise geben. Jenes Reich schickte
einen Gesandten, der sich zu der Thorwarte begab, das Haupt
zu Boden senkte und wegen des Verbrechens um Entschuldigung
bat.
Später wendeten HJ « Tsch’ö-fö und andere besondere
Abtheilungen von Klii-tan sich von Kao-li ah und schlossen
' Mö-lio-fe ist, wie in dem vorhergehenden Abschnitte angegeben worden,
eine der fünf Abtheilungeu des Volksstammes Hi.