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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

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Pfizm  aie  r.

Die  Gewohnheiten  dieses  Volksstammes  sind  sehr  unrein.
Man  ist  jedoch  im  Pfeilschiessen  und  Jagen  geschickt.  Man
liebt  Plünderung  und  Raub.
Derselbe  war  anfänglich  den  Türken  unterthänig.  Später
wurde  er  allmälig  stark  und  mächtig.  Er  theilte  sich  in  fünf
Abtheilungen.  Deren  Namen  sind:

Jö-hö-wang.
^  Mö-ho-fe.
%  jgj  Khi-ko.
ft  Jfc  Mö-kuen.
^  Sclll-te.

In  jeder  Abtheilung  ist  ein  ^  Jy  Sse-kin  der  Vorderste.
Man  zieht  dem  Wasser  und  den  Gräsern  nach  und  ist  hierin
ziemlich  den  Türken  gleich.
Es  gibt  ein  Geschlecht  m  #  O-hoei.  Dasselbe  ist
unter  den  fünf  Abtheilungen  das  mächtigste,  und  alle  Abtheilungen ­
  wenden  sich  ihm  zu.  So  oft  zwischen  ihm  und  ^
ft  Ivhi-tan  TJeberfälle  und  Angriffe  stattfanden,  machte  es  Gefangene ­
  und  erbeutete  Güter  und  Vieh.  Es  erhielt  bei  diesem
Anlasse  Belohnungen.
Bei  Todesfällen  hüllt  man  den  Leichnam  in  Schilf  und
Binsen  und  hängt  ihn  hoch  an  einen  Baum.
Nachdem  die  Türken  sich  ein  Volk  des  Gehäges  genannt
hatten,  schickte  auch  Ili  einen  Gesandten  an  den  Hof.  Der
Volksstamm  unterhielt  bisweilen  den  Verkehr,  bisweilen  unterbrach ­
  er  ihn.  Er  bekundete  grosse  Treulosigkeit.  Während
der  Dauer  des  Zeitraumes  Ta-nie  schickte  man  alljährlich  einen
Gesandten  mit  Tribut  und  den  Sachen  der  Gegend.

Der  Volksstamm  Khi-tau.
Die  Vorältern  des  Volksstammes  Khi-tan  waren
von  Khu-mö-hi  hinsichtlich  der  Abstammung  verschieden,  aber
mit  demselben  von  Art  gleich.  Beide  Volksstämme  wurden
durch  das  Geschlecht  Mu-yung  zerschmettert.  Sie  entschlüpften
in  Gemeinschaft  und  bargen  sich  zwischen  Sung-tscheu  und  der
            
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