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Pfizmaier.
Bei Todesfällen hat man nicht die Einrichtung der Trauerkleider.
Man legt den Leichnam auf ein hohes Bett. Man
badet ihn und legt ihm Gewänder an, bekleidet ihn mit einem
grossen Panzer und überdeckt ihn mit Thierfellen. Die Söhne
und Enkel wehklagen nicht. Sie kleiden sich in Panzer, tanzen
den Schwerttanz und rufen: Unser Vater wurde von einem
Dämon entführt. Wir wollen uns rächen, den Dämon zu
Schanden machen, ihn tödten.
Die übrigen Verwandten erheben dreimal ein Klagegeschrei
und halten dann inne. Wenn Frauen wehklagen, verhüllen sie
mit beiden Händen das Angesicht. In dem Sterbehause schlachtet
man ein Rind, die Verwandten schicken Schweinefleisch und
Wein. Man trinkt und isst gemeinschaftlich und bewerkstelligt
dann die Bestattung. Zehn Jahre nach dem Tode bewerkstelligt
man die grosse Bestattung. Bei dieser Bestattung versammelt
man Verwandte und Gäste und schlachtet Pferde bis zu einer
Anzahl von mehreren Zehenden. Man stellt den Geist des
Grossvaters und Vaters auf und verehrt ihn.
Man pflegt aus Fellen Kopfbedeckungen zu verfertigen,
welche rund wie eine Schüssel sind. Man kleidet sich viel in
Wolltücher, Häute und Pelze. Man zieht als ein Ganzes die
Fusshaut der Rinder ab und macht sie zu Schuhen. An den
Hals bindet man eiserne Ketten. An die Arme legt man eiserne
Armbänder. Der König, die Häuptlinge und Vordersten bilden
einen Kopfputz aus Gold. Vor die Brust hängen sie goldene
Blumen von drei Zollen im Durchmesser.
Das Land ist hochgelegen, der Himmelsstrich frostig. Es
gibt viel Wind und wenig Regen. Der Boden eignet sich zu
kleinem Weizen und grüner Hirse. Aus den Gebirgen kommen
Gold, Silber und viele weisse Fasanen. In den Flüssen findet
sich ein schöner Fisch, welcher vier Schuh lang und feinschuppig
ist.
Im vierten Jahre des Zeitraumes Ta-nie (608 n. Chr.)
schickte der König dieses Reiches einen Mann Namens ^ jfg
Su-fö und noch Andere, im Ganzen acht Menschen, als Gesandte
mit dem Aufträge, an dem Hofe von Sui einzutreten.
Im nächsten Jahre schickte er wieder ^ I-lin, den
Neffen Su-fö’s, an der Spitze von sechzig Menschen des Fremdlandes
Kia-liang an den Hof mit Tribut. Man wollte vortreff-