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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

Die  fremdländischen  Reiche  zu  den  Zeiten  der  Sni.

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Liü-kua  ward  von  grosser  Furcht  befallen.  Er  stellte
sich  an  die  Spitze  der  ihm  nahestehenden  Krieger  und  entwich
in  die  Ferne.  Dreissig  von  ihm  abhängige  namhafte  Könige
stellten  sich  je  an  die  Spitze  der  Niederlassungen  ihrer  Abtheilungen ­
  und  ergaben  sich.
Kaiser  Kao-tsung  zog  in  Betracht,  dass  unter  ihnen  ^
I-thse-feu,  König  von  Kao-ning,  geradezu  die
Herzen  der  Menge  gewonnen.  Er  ernannte  ihn  zum  grossen
Heerführer,  setzte  ihn  in  das  Lehen  eines  Königs  von  Ho-nan
und  liess  ihn  die  Menge,  welche  sich  ergeben  hatte,  leiten.
Bei  den  übrigen  Vorgesetzten  waren  die  Belohnungen  für  jeden
Einzelnen  verschieden.

Nach  nicht  langer  Zeit  erschien  Liü-kua  wieder  und
plünderte  die  Gränzgegenden.  &  f-  m  Pi-tse-sin,  stechender ­
  Vermerker  von  Ä  Hiö-tscheu,  liess  eine  Streitmacht  zum
Widerstande  ausrücken  und  wurde  von  den  Bäubern  geschlagen.
Pi-tse-sin  fand  dabei  den  Tod.
Hc  IM,  Liang-yuen,  allgemeiner  Leitender  von  Wentscheu,
  griff  Liü-kua  mit  auserlesenen  Kriegern  an  und  erbeutete ­
  über  tausend  Köpfe.  Liü-kua  floh  und  entwich.  Unvermuthet
  drang  er  wieder  plündernd  in  J|jj  Kuö-tscheu  ein.
Die  Krieger  dieses  Landstrichs  griffen  ihn  an  und  schlugen
ihn  in  die  Flucht.
Liü-kua  befand  sich  hundert  Jahre  auf  seiner  Stufe  und
äusserte  häufig  Vorliebe  und  Zorn.  Er  setzte  seinen  zur  Nachfolge ­
  bestimmten  Sohn  ab  und  tödtete  ihn.  Später  fürchtete
der  grosse  Sohn,  dass  er  abgesetzt  und  beschimpft  werden
könne.  Er  machte  einen  Anschlag,  demzufolge  er  Liü-kua  festnehmen ­
  und  sich  ergeben  wollte.  Er  erbat  sich  von  den  Angestellten ­
  der  Gränzgegenden  Waffen.
Der  allgemeine  Leitende  von  Tschin-tscheu,  König
Plung  von  Ho-kien,  bat,  an  der  Spitze  einer  Streitmacht
sieh  mit  ihm  ins  Einvernehmen  setzen  zu  dürfen.  Der  Kaiser
erlaubte  es  nicht.  Der  Anschlag  des  grossen  Sohnes  wurde
entdeckt  und  dieser  wurde  durch  seinen  Vater  getödtet.
Liü-kua  setzte  wieder  seinen  jungen  Sohn  gjj  Ho,  König
V011  JÜ  Wei,  zum  grossen  Sohne  ein.  Tu-tsan,  stechender ­
  Vermerker  von  gub  Tie-tscheu,  bat,  über  Liü-kua  aus  An-
            
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