Die fremdländischen Reiche zu den Zeiten der Sni.
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Liü-kua ward von grosser Furcht befallen. Er stellte
sich an die Spitze der ihm nahestehenden Krieger und entwich
in die Ferne. Dreissig von ihm abhängige namhafte Könige
stellten sich je an die Spitze der Niederlassungen ihrer Abtheilungen
und ergaben sich.
Kaiser Kao-tsung zog in Betracht, dass unter ihnen ^
I-thse-feu, König von Kao-ning, geradezu die
Herzen der Menge gewonnen. Er ernannte ihn zum grossen
Heerführer, setzte ihn in das Lehen eines Königs von Ho-nan
und liess ihn die Menge, welche sich ergeben hatte, leiten.
Bei den übrigen Vorgesetzten waren die Belohnungen für jeden
Einzelnen verschieden.
Nach nicht langer Zeit erschien Liü-kua wieder und
plünderte die Gränzgegenden. & f- m Pi-tse-sin, stechender
Vermerker von Ä Hiö-tscheu, liess eine Streitmacht zum
Widerstande ausrücken und wurde von den Bäubern geschlagen.
Pi-tse-sin fand dabei den Tod.
Hc IM, Liang-yuen, allgemeiner Leitender von Wentscheu,
griff Liü-kua mit auserlesenen Kriegern an und erbeutete
über tausend Köpfe. Liü-kua floh und entwich. Unvermuthet
drang er wieder plündernd in J|jj Kuö-tscheu ein.
Die Krieger dieses Landstrichs griffen ihn an und schlugen
ihn in die Flucht.
Liü-kua befand sich hundert Jahre auf seiner Stufe und
äusserte häufig Vorliebe und Zorn. Er setzte seinen zur Nachfolge
bestimmten Sohn ab und tödtete ihn. Später fürchtete
der grosse Sohn, dass er abgesetzt und beschimpft werden
könne. Er machte einen Anschlag, demzufolge er Liü-kua festnehmen
und sich ergeben wollte. Er erbat sich von den Angestellten
der Gränzgegenden Waffen.
Der allgemeine Leitende von Tschin-tscheu, König
Plung von Ho-kien, bat, an der Spitze einer Streitmacht
sieh mit ihm ins Einvernehmen setzen zu dürfen. Der Kaiser
erlaubte es nicht. Der Anschlag des grossen Sohnes wurde
entdeckt und dieser wurde durch seinen Vater getödtet.
Liü-kua setzte wieder seinen jungen Sohn gjj Ho, König
V011 JÜ Wei, zum grossen Sohne ein. Tu-tsan, stechender
Vermerker von gub Tie-tscheu, bat, über Liü-kua aus An-