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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

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Pfizm  ai  er.

Winter  und  Sommer  sind  beständig  warm.  Regen  ist
viel,  Aufheiterung  wenig.  Man  pflanzt  und  säet  zu  unbestimmten ­
  Zeiten.  Der  Boden  eignet  sich  für  Reis,  Buchweizen,
schwarze  Bohnen  und  schwarzen  Hanf.  Die  übrigen  Erzeugnisse ­
  sind  häufig  dieselben  wie  in  Kiao-tschi.
Man  bereitet  aus  Zuckerrohr  Wein.  Man  mengt  diesen
mit  Wein  aus  Wurzeln  der  purpurnen  Melone.  Seine  Farbe
ist  gelb  und  roth.  Sein  Geschmack  ist  ebenfalls  gewürzhaft
und  angenehm.  Man  gibt  auch  der  Cocosmilch  den  Namen  Wein.
Als  Kaiser  Yang  zu  seiner  Stufe  gelangte,  erliess  er  Aufforderungen ­
  an  diejenigen,  welche  im  Stande  sein  mochten,
mit  den  abgetrennten  Gränzgegenden  zu  verkehren.  Im  dritten
Jahre  des  Zeitraumes  Ta-nie  (607  n.  Chr.)  baten  Tsch’angtsiün,
  der  den  Sachen  Vorgesetzte  von  den  Lagerfeldern,
m  iE  Wang-kiün-tsching,  der  den  Sachen  Vorgesetzte  von
der  Abtheilung  der  Vorkehrung,  ()  und  Andere,  als
Gesandte  nach  Tsch’i-thu  geschickt  zu  werden.
Der  Kaiser  hatte  grosses  Wohlgefallen.  Er  schenkte
Tsch’ang-tsiün  und  den  Anderen  je  hundert  Stücke  Taffet,  ein
Doppelkleid  der  Jahreszeit  und  schickte  fünftausend  Werthgegenstände ­
  als  ein  Geschenk  für  den  König  von  Tsch’i-thu.
Im  zehnten  Monate  dieses  Jahres  fuhren  Tsch’ang-tsiün
und  die  Anderen  von  der  Landschaft  Nan-hai  zu  Schiffe  ab.
Tag  und  Nacht  durch  zwei  Decaden  immer  mit  günstigem
Winde  segelnd,  gelangten  sie  zu  dem  Berge  ^  Tsiao-sclü
und  berührten  im  Südosten  die  Insel  #  $£  $C  Kiao-po-phö
in  Pö-ling.  Diese  liegt  im  Westen,  dem  Reiche  Lin-yl
gegenüber.  Es  findet  sich  auf  ihr  ein  göttlicher  Tempel.  Wieder
südwärts  schiffend,  gelangten  sie  zu  dem  Löwensteine  (|fjj  -f*
*)•  Von  hier  folgten  einander  Inseln  auf  Inseln.
Wieder  zwei  bis  drei  Tage  schiffend,  sahen  sie  im  Westen
die  Berge  des  Reiches  Lang-ya-siü.  Hierauf  trafen
sie  im  Süden  auf  die  Insel  J|||  Khi-lung  und  gelangten
an  die  Gränze  von  Tsch’i-thu.

Der  König  dieses  Reiches  schickte  ihnen  den  Braminen
jUI  ||l  |jf|  Kieu-mo-lo  mit  dreissig  Booten  entgegen.  Man
blies  die  Muscheln,  schlug  die  Trommeln  und  führte  für  den
Gesandten  von  Sui  Musik  auf.  Man  reichte  eine  goldene
            
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