Die fremdländischen Keiclie zu den Zeiten der Sui.
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Drei M M W Kia-li-mi-lda. Die Inhaber dieser
drei Aemter befassen sich mit den Sachen der Lenkung.
Ein '||L H§ 3^ ^ Kiü-lo-mö-ti. Derselbe befasst sich
mit Strafgesetzen.
In jeder Feste sind eingesetzt:
Ein 0$ 05 jJlP Na-ye-kia.
Zehn *jjj* Pö-ti.
Was die Gewohnheiten betrifft, so durchbohrt man die
Ohren und scheert das Haupthaar. Man hat nicht die Gebräuche
des Niederknieens und der Verbeugung. Man bestreicht
den Leib mit wohlriechendem Oele. Man pflegt Buddha zu
verehren und schätzt die Braminen überaus hoch.
Die Frauen bilden die Haarschöpfe am Nacken. Männer
und Frauen tragen durchgängig Kleider aus Tuch des Morgennebels
und der Morgenwolken von gemischter Farbe. In den
Häusern der hervorragenden Männer und der Reichen stellt
man willkürlich Pracht und Verschwendung zur Schau. Bloss
von goldenen Ketten darf man keinen Gebrauch machen, ausser
wenn der König sie schenkt.
Bei allen Heirathen wählt man einen glücklichen Tag.
In dem Hause des Mädchens führt man fünf Tage früher
Musik auf und trinkt Wein. Der Vater fasst das Mädchen
bei der Hand und übergibt es dem Bräutigam. Nach sieben
Tagen gesellt er es zu ihm. Nachdem die Vermählung stattgefunden,
theilt man die Güter und wohnt gesondert. Bloss
die jungen Söhne wohnen gemeinschaftlich mit dem Vater.
Wenn Vater, Mutter oder Brüder sterben, scheert man
das Haupthaar und kleidet sich in Weiss. Man begibt sich
an ein Wasser und legt aus Bambus und Holz einen Schrein
zusammen. Man schichtet in dem Schreine Brennholz und legt
den Leichnam darüber. Indem man Weihrauch brennt, Fahnen
aufpflanzt, die Muscheln bläst und die Trommel rührt, gibt
man das Geleite. Man legt Feuer an, verbrennt das Holz und
lässt dann den Leichnam in das Wasser fallen. Bei Vornehmen
und Geringen ist alles dasselbe. Bloss bei dem Könige des
Reiches fasst man nach der Verbrennung die Asche zusammen,
legt sie in einen goldenen Krug und verwahrt diesen unter
dem Dache des Ahnentempels.