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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

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Pfizmaier.

von  fliegenden  Unsterblichen,  unsterblichen  Menschen  und  allgemein ­
  helfenden  Gottheiten  (p’u-sa)  gemalt.  Man  hängt  Glöckchen ­
  der  goldenen  Blumen  daran.
Mehrere  Zehende  vorzüglicher  Frauen  und  Mädchen  führen
entweder  Musik  auf  oder  bieten  goldene  Blumen.  Man  schmückt
ferner  vier  Frauen,  so  dass  ihre  Gestalten  nach  Art  der  zur
Seite  der  Tempel  Buddha’s  befindlichen  diamantenen  starken
Kriegsmänner  aufgeputzt  sind.  Sie  stehen  da,  indem  sie  das
Thor  einschliessen.  Diejenigen  ausserhalb  des  Thores  halten
in  den  Händen  Waffen.  Diejenigen  innerhalb  des  Thores
halten  in  den  Händen  weisse  Wedel.  Sie  schliessen  den  Weg
ein  und  lassen  ungefärbte  Netze  und  zusammengenähte  Blumen
herabhängen.
Sämmtliche  Dächer  des  Palastes  des  Königs  sind  mehrfache
  Söller.  Er  sitzt  an  der  nördlichen  Thiire  mit  dem  Angesicht ­
  nach  Norden  gekehrt.  Er  sitzt  auf  einem  dreifachen
Ruhesitze,  ist  in  Tuch  des  Morgennebels  gekleidet  und  trägt
auf  dem  Haupte  eine  Mütze  mit  goldenen  Blumen.  Er  lässt
Halsbänder  aus  vermischten  Kostbarkeiten  herabhängen.  Vier
Mädchen  warten  stehend  zur  Linken  und  Rechten  auf.  Die
bewaffnete  Leibwache  bilden  hundert  Menschen.
Hinter  dem  Ruhesitze  des  Königs  errichtet  man  ein  hölzernes ­
  Gemach,'  wobei  man  Gold,  Silber  und  die  fünf  Arten
der  wohlriechenden  Hölzer  mengt.  Hinter  das  Gemach  hängt
man  eine  goldene  Leuchte,  welche  den  Ruhesitz  einsehliesst.
Fenier  stellt  man  zwei  goldene  Spiegel.  Vor  den  Spiegeln
stellt  man  goldene  Krüge  in  Reihen.  Vor  jedem  Kruge  befindet ­
  sich  ein  goldenes  Rauchfass.  An  die  Vorderseite  stellt
man  ein  goldenes  liegendes  Rind.  Vor  das  Rind  stellt  man
einen  kostbaren  Traghimmel.  Zur  Linken  und  Rechten  des
Traghimmels  befinden  sich  überall  kostbare  Windfacher.  Mehrere
hundert  Braminen  (p’o-lo-men)  gehen  im  Osten  wiederholt  umher ­
  und  setzen  sich  einander  gegenüber.
Die  Obrigkeiten  sind:
Ein  jH|  Sä-tho-kia-lo.
Zwei  [££  Tho-na-thä-ts.eh’a.

Kan  .ein  Gemacli  an  dem  Fnsse  eines  buddhistischen  Tempels*.
            
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