Die fremdländischen Reiche zu den Zeiten der Sui.
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Gruben gelangte, stürzten viele seiner Leute hinein und verbreiteten
Schrecken und Entsetzen. Sein Kriegsheer gerieth
hierauf in Verwirrung. Lieu-fang gestattete seinen Kriegern
anzugreifen und sprengte die Gegner vollständig auseinander.
Unter unaufhörlichen Kämpfen wurden diese ohne Weiteres
geschlagen. Sie verliessen hierauf die Feste und entflohen.
Lieu-fang drang in die Hauptstadt und erbeutete achtzehn
Vorgesetzte des Ahnentempels. Diese waren von gegossenem
Golde. Es gab nämlich achtzehn Geschlechtsalter des Reiches.
Lieu-fang musterte das Heer. Lieu-tschi kehrte in sein
früheres Land zurück. Er schickte einen Gesandten und entschuldigte
sich wegen seines Verbrechens. Das Erscheinen
an dem Hofe mit Tribut ward in Folge dessen nicht unterbrochen.
Das Reich TschT-thu.
Das Reich -J- Tsch’I-thu ,die rothe Erde' gehört
einem besonderen Menschenstamme von Fu-nan und
liegt in dem südlichen Meere. Wenn man zu Wasser hundert
Tage reist, gelangt man zu seiner Hauptstadt. Die Farbe
seines Bodens ist häufig roth. Desswegen gab man ihm den
Namen.
Es gränzt im Osten an das Reich m $) P’o-lo-thse,
im Westen an das Reich jfe ||| Jgji P’o-lo-scha, im Süden
an das Reich gfij ||| Ho-lo-tan, im Norden an das grosse
Meer. Das Land hat mehrere tausend Li im Umfange.
Der Geschlechtsname des Königs ist Geschlecht Jj^| 4I§‘
Kiü-yün, sein Name ist ^|| ^ |j|5 Li-fu-to-sai. Man weiss
nicht, ob der Besitz des Reiches aus naher oder ferner Zeit
sich schreibt. Man gibt an, sein Vater habe der Königswürde
entsagt, sei ein Mönch geworden und habe die Würde auf
Li-fu-to-sai vererbt. Dieser befinde sich sechzehn Jahre auf
seiner Stufe.
Der König hat drei Gemahlinnen. Dieselben sind Töchter
der Könige der Nachbarreiche. Er bewohnt die Feste ft j®
Seng-tschi. Dieselbe besitzt dreifache Thore, welche je hundert
Schritte von einander entfernt sind. Auf jedes Thor sind Bilder