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Pfizmaier.
Gebeine zusammen. Diejenigen des Königs verschliesst man
in einen goldenen Krug und versenkt diesen in das Meer. Diejenigen
der Inhaber von Aemtern versenkt man in einem kupfernen
Kruge in das Meer. Diejenigen der gemeinen Menschen
schafft man in einem irdenen Gefässe in den Strom.
Männer und Frauen haben das Haupthaar geschoren und
folgen dem Trauerzuge bis zu der Haltstelle des Wassers. Nachdem
sie vollständig Trauer gezeigt, halten sie inne. Wenn sie
heimkehren, wehklagen sie nicht. Jeden siebenten Tag brennen
sie Weihrauch, streuen Blumen und wehklagen nochmals. Nachdem
sie vollständig Trauer gezeigt, halten sie inne. Nach siebenmal
sieben Tagen hat es ein Ende. Nach hundert Tagen ist
es durch drei Jahre ebenfalls so.
Die Menschen dieses Landes verehren Buddha. Ihre Schriftzeichen
sind mit denjenigen von Thien-tschö (Indien) 'gleich.
Nachdem Kaiser Kao-tsu von Sui den Frieden in dem
Reiche der Tsch’in wieder hergestellt hatte, schickte das Reich
Lin-yi einen Gesandten, der die Sachen der Gegend zum Geschenke
machte. Später war das Erscheinen an dem Hofe mit
Tribut alsbald unterbrochen. Um diese Zeit gab es in der Welt
nichts zu thun. Sämmtliche Diener sprachen von Lin-yi, welches
viele wunderbare Kostbarkeiten besitze.
Gegen das Ende des Zeitraumes Jin-scheu (604 n. Chr.)
entsandte der Kaiser den grossen Heerführer ^jj Lieufang
als allgemeinen Leitenden des auf den Wegen von j|||
Kuan-tscheu einherziehenden Kriegsheeres mit dem Aufträge,
zehntausend Fussgänger und Reiter ^ jg Ning-tschangtsch’in’s,
stechenden Vermerkers von ^ Khin-tscheu, i?j5 (jjf^
Li-yün’s, stechenden Vermerkers von j||| Kuan-tscheu, und
f-ps; Thsin-hiung’s, Eröffnenden des Sammelhauses, sowie
einige tausend Verbrecher zu befehligen und Lin-yi anzugreifen.
^ ^ Fan-tschi, König von Lin-yi, stellte sich an die
Spitze seiner Scharen, bestieg einen grossen Elephanten und
kämpfte. Das Kriegsheer Lieu-fang’s richtete nichts aus.
Lieu-fang grub viele kleine Gruben, bedeckte sie oben
mit Pflanzen und forderte mit der Streitmacht den Gegner
heraus. Fan-tschi stellte seine gesammte Menge in Schlachtordnung.
In dem Kampfe ergriff Lieu-fang zum Scheine die
Flucht. Fan-tschi verfolgte ihn. Als er zu der Stelle der