Die fremdländischen Reiche zu den Zeiten der Sui.
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Zu den Zeiten des Kaisers Kuang-wu von Han (25—57
n. Chr.) schickte das Reich an den Hof einen Gesandten.
Dieser nannte sich einen Grossen des Reiches.
Zu den Zeiten des Kaisers Ngan (107—125 n. Chr.)
schickte es wieder einen Gesandten an den Hof mit Tribut.
Man nannte es Reich li M Wo-nu.
Zu den Zeiten der Kaiser Hoan und Ling (145—-189
n. Chr.) gerieth dieses Reich in grosse Verwirrung. Man griff
abwechselnd einander an, und es hatte Jahre hindurch keinen
Vorgesetzten. Ein Mädchen, Namens fjy Ü Pf Pi-mi-hu, 1
vermochte es, durch den Dämonenweg die Menge zu berücken.
Die Menschen des Reiches erhoben sie hierauf in Gemeinschaft
zur Königin. 2 Dieselbe hatte einen jüngeren Bruder
der ihr das Reich einfichten half.
Der König dieses Reiches besitzt tausend aufwartende
Mägde, die er selten von Angesicht sieht. Bloss zwei junge
Männer reichen dem Könige Speise und Trank, verkehren
mit ihm und tragen seine Worte weiter.
Der König hat Paläste, Häuser, Söller, Thorwarten, Festen
und Verschanzungen, welche sämmtlich mit Bewaffneten und
Leibwachen versehen sind. Man hält sehr strenge Ordnung.
Seit den Zeiten der Wei bis zu den Zeitaltern der Thsi und Liang
(221—556 n. Chr.) verkehrte man mit dem mittleren Reiche.
Im zwanzigsten Jahre des Zeitraumes Khai-hoang (600
n. Chr.) schickte der König von Wo, 3 mit dem Geschlechtsnamen
O-mei, 4 mit dem Jünglingnamen m
■Wj MI Ta-li-sse-pe-hu, 5 mit dem Ehrennamen |JfjJ" ^ j|||
O-pei-khi-mi 6 genannt, einen Gesandten, der sich zu der Thorwarte
begab. Der Kaiser hiess den Vorstehenden nach den
Sitten und Gewohnheiten jenes Reiches fragen. Der Gesandte
sprach: Der König von Wo hat den Himmel zu seinem älteren
Bruder, die Sonne zu seinem jüngeren Bruder. Zur Zeit, wo
1 Finae-mi-ko ,Kaisertochter*.
2 Es war die Kaiserin Zin-gu.
3 Es war die Kaiserin Sui-ko.
4 Wohl die Abkürzung von ama-tsu fi-isugi ,Sonnennachfolge des Himmels*.
Der Name wurde nicht aufgefunden. Der zu vermeidende Name der
Kaiserin Sui-ko ist Tojo-mi-ke-kasiki-ja fime-mikoto.
Vielleicht ama-gimi. Das Wort bezeichnet jedoch heutzutage eine Nonne.
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