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Pfizmaier.
Unvermuthet wurde der Kaiser getödtet.
Yü-wen-hoa-khi führte das Kriegsheer nach Norden und entfloh.
Der Kaiser (Kaiser Kung) berief Tsch’in-leng zu sich
und liess ihn Kiang-tu bewachen. Tsch’in-leng sammelte die
Heeresmenge und liess sie in weissen Kleidern die Trauer um
den Kaiser Yang begehen. Er stellte eine Leibwache des
Verfahrens auf und besorgte die neue Bestattung an dem Fusse
der Erdstufe des Fürsten von U. Er begleitete den Zug mit
einem Trauerstahe und wandelte schmerzerfüllt des Weges.
Die Erörternden gaben ihm von Grund der Seele Recht.
Tsch’in-leng wurde später durch Li-tse-thung ins Verderben
gestürzt und floh zu Tu-fö-wei. Dieser hatte gegen
ihn Abneigung. Unverhofft wurde Tsch’in-leng gemordet.
Das Reich Wo.
Das Reich ^ Wo liegt südöstlich von Pe-thsi und Sin-lo.
Es dehnt sich zu Wasser und zu Lande auf einer Strecke von
dreitausend Li in dem grossen Meere. Das Volk wohnt auf
Inseln. Zu den Zeiten der Wei verkehrt es durch Dolmetscher
mit dem mittleren Reiche. Seine dreissig Reiche nennen sich
Königreiche.
Die östlichen Fremdländer kennen nicht die Zahl der
Li, sie rechnen bloss nach Tagen. Was die Gränzen dieses
Reiches betrifft, so sind von Osten nach Westen fünf Monate
Weges, von Süden nach Norden drei Monate Weges. Ueberall
gelangt man zu dem Meere. Was die Eigenheit des Landes
betrifft, so ist es im Osten hoch, im Westen niedrig.
Die Hauptstadt ist J||| Je-mi-tui. 1 Es ist dasselbe,
was in den Denkwürdigkeiten von Wei durch M ii
Je-ma-thai bezeichnet wird. Man sagte ehemals, es sei
von der Gränze der Landschaft Yö-yang und der umliegenden
Landschaften gleichmässig zwölftausend Li entfernt und
liege im Osten von Kuei-ki, nahe bei « + m ff Tan-ni. 2
1 Das Reich Jamato.
2 Tan-ni ist. das heutige Tan-tscheu, Kreis Khiung-tscheu auf der Insel
Hai-nan.