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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

Die  fremdländischen  Reiche  zu  den  Zeiten  der  Sui.

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Unglück  uns  erreichen.  Man  muss  sich  verstellter  Weise  anschliessen
  und  gesondert  einen  Plan  für  später  entwerfen.  —
Hien  billigte  dieses.
Um  diese  Zeit  gelangte  das  Kriegsheer  Li-tsch’e’s,
des  das  Reich  als  Pfeiler  Stützenden,  nach  'jg 4  ^  Tang-thu.
Ilien  entsandte  heimlich  seinen  Sohn  Leng  an  den  Aufenthaltsort ­
  Li-tsch’e’s  und  bat,  sich  im  Inneren  mit  ihm  ins  Einverständniss
  setzen  zu  dürfen.  Li-tsch’e  meldete  die  Sache  nach
oben.  Man  ernannte  Hien  zu  einem  oberen  grossen  Heerführer, ­
  einem  stechenden  Vermerker  von  *jtf  Siuen-tscheu  und
setzte  ihn  in  das  Lehen  eines  Fürsten  der  Landschaft  Tsiao.
Die  Stadt  des  Lehens  waren  tausend  Thüren  des  Volkes.
Eine  höchste  Verkündung  befahl  Li-tsch’e,  sich  mit  Hien
ins  Einverständniss  zu  setzen  und  mit  ihm  sich  zu  vereinigen.
Das  Kriegsheer  Li-tsch’e’s  war  noch  nicht  angelangt,  als  der
Anschlag  verrathen  wurde.  Hien  wurde  von  seinen  eigenen
Anhängern  getödtet.  Tsch’in-leng  konnte  mit  Mühe  entkommen.
Der  Kaiser  ernannte  Tsch’in-leng  in  Rücksicht  auf  dessen  Vater
zum  Eröffnenden  des  Sammelhauses  (  |jfj  jfij-  khai-fu)  und  liess
ihn  zugleich  die  Krieger  des  Bezirkes  leiten.
Als  Kaiser  Yang  zu  seiner  Stufe  gelangte,  verlieh  er
Tschin-leng  die  Stelle  eines  Heerführers  der  raschen  Reiter.
Im  dritten  Jahre  des  Zeitraumes  Ta-nie  (607  n.  Clir.)  ernannte ­
  er  ihn  zum  Anführer  der  kriegsmuthigen  Leibwächter.
Drei  Jahre  später  (610  n.  Chr.)  liess  Tsch’in-leng  mit
5i  m  Tschang-tsch’in-tseheu,  dem  an  dem  Hofe  bittenden ­
  Grossen,  zehntausend  Krieger  von  ||j|r  Tung-yang  ausrücken
  und  schiffte  sich  von  I-ngan  aus  auf  dem  Meere  ein,
um  das  Reich  Lieu-khieu  anzugreifen.  In  einem  Monate  war
er  daselbst  angelangt.
Als  die  Menschen  von  Lieu-khieu  zum  ersten  Male  die
Schiffe  sahen,  glaubten  sie,  es  seien  reisende  Kaufleute.  Sie
begaben  sich  hin  und  wieder  in  das  Lager  und  trieben  Tauschhandel. ­
  Tsch’in-leng  erstieg  an  der  Spitze  der  Heeresmenge
die  Uferhöhe,  entsandte  Tschang-tsch’in-tscheu  und  liess  ihn
das  Vordertreffen  bilden.
Wi  ■/£  Hoan-sse-sö-thse-teu,  der  Vorgesetzte
jenes  Reiches,  sandte  eine  Kriegsmacht  aus,  welche  Widerstand ­
  leistete  und  kämpfte.  Tschang-tsch’in-tscheu  griff  sie
            
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