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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

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Toisch  er.

Adam  stammt).  23.  24.  VI,  1—2.  4.  6.14.  VII,  1.  7.  VI,  19.  VII,  9.
21.  VIII,  3.  6.  10.  11.  u.  s.  f.  Gegen  Ende  der  Schilderung
folgt  er  mehr  dem  Gu.  Bemerken  will  ich  noch,  dass  er  auch
die  Namen  der  Schwiegertöchter  Noes  kennt,  diese  heissen
Sai’frasatam,  Satam  und  Farsatam.  Ich  finde  von  diesen  ehrwürdigen ­
  Stammüttern  des  Menschengeschlechts  nirgends  Namen
angeführt  als  bei  Petrus  Comestor,  lib.  Gen.  33,  der  nennt  sie
aber  Parsia,  Cathaflua  und  Fliua.
In  dem  einleitenden  Gebet  zum  IV.  Buche  sind  bekannte
Stellen  über  die  Barmherzigkeit  Gottes  aus  der  heiligen  Schrift
angeführt  (Gott  will  nicht  den  Tod  des  Sünders,  sondern  dass
er  sich  bekehre;  der  Schächer  am  Kreuze)  und  dabei  der  Psalter
citiert  (die  Barmherzigkeit  über  alle  Werke  Gottes  Ps.  135).
Im  VIII.  Buche  (17735—17950)  erzählt  er  von  grossen
Streitigkeiten,  die  unter  den  Juden  ausgebrochen  waren.  Aswerus
nämlich  hatte  vor  seinem  Tode  ze  houptman  über  die  Juden
den  herzogen  Vagosus  bestellt.  Da  starb  der  Hohepriester
Eliasip,  dem  in  seiner  Würde  Judas  folgte,  der  zwei  Söhne
hinterliess,  Johannes  und  Jesus.  Mit  letzterem  hielt  es  der
Herzog  Vagosus  und  als  er  trotzdem  von  seinem  Bruder  in
dem  Tempel  ermordet  wurde,  zerstörte  der  Herzog  den  Tempel
und  wüthete  überhaupt  arg  gegen  die  Juden,  wobei  ihm  einer
der  hiev,  Vectigal  in  der  Eintreibung  der  Abgaben  beistand.
Auf  Johannes  folgte  Jaddus,  dessen  Bruder  Manasses  war.
Nun  starb  endlich  der  Herzog  Vagosus,  von  den  Juden  wenig
betrauert,  und  Darius  ernannte  zu  seinem  Nachfolger  den  Sannabalach
  und  dessen  schöne  Tochter  nahm  Manasses  zur  Frau.
Doch  da  erhob  sich  neuer  Streit,  denn  die  sanfte  Herrschaft
des  Sannabalach  machte  die  Juden  übermüthig.  Sie  verlangten,
Manasses  sollte  seine  Frau  ihrem  Vater  zurückschicken.  Dieser
von  Manasses  zu  Hilfe  gerufen,  änderte  nun  sein  Benehmen
gegeii  die  Juden,  erbaute  für  seinen  Schwiegersohn  einen
Tempel  auf  dem  höchsten  Berge  in  Samaria  und  verklagte
ausserdem  die  Juden  bei  Alexander,  weil  sie  dem  Darius
heimlich  Hilfe  geleistet  hatten.  Als  die  Juden  von  dieser
Klage  hören,  schicken  sie  den  Jaddus  zu  Alexander,  um  sich
zu  rechtfertigen  und  schicken  auch  gleich  Kleinode  im  Werte
von  viel  tausend  Mark  mit.  Alexander  entscheidet  den  Streit
zu  allgemeiner  Zufriedenheit.
            
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