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Toiselier.
Im Herzog Ernst sind, die Schnabelleute im Lande Grippia,
wo sie eine überaus herrliche Burg haben. Sie sind an Händen
und Füssen Wohlgestalt, nur Hals und Haupt haben sie gleich
Kranichen. Sie führen Schild und Bogen und Köcher mit
scharfen Pfeilen, sind kriegerisch und unternehmen weite Züge.
— Die Schnabelleute, von denen Ulrich erzählt (25163—25175)
haben Kopf und Hals und Füsse wie Gänse und waten im
Wasser. Sie leisten Alexander keinerlei Widerstand.
Die Arimaspen, Einsterne oder Cyclopes haben ein Auge,
sonst aber erfahren wir von ihnen im Herzog Ernst nichts
besonderes, von den eananäischen Biesen wieder wird nichts
als ihre Grösse und Bewaffnung erwähnt. — Ulrich weiss von
Biesen die nur ein Auge haben, zu erzählen (23157 s. S. 376 ff.),
wofür er sich ausdrücklich auf die Hdp. beruft. Das ist zudem
in einer ganz anderen Partie erwähnt, und kommt auch deshalb
hier nicht in Betracht. Hier (25073—25090) erzählt er
aber von Leuten, die auch nur ein Auge, aber auch nur eine
Hand und einen Fuss haben und doch schneller laufen als
andere Menschen. Das erinnert an die Sciopedes im Herzog
Ernst F, dem Volksbuche (bei Bartsch 274, 34): das ist das
sie allain ein fuoß habent, mit dem sie sich ganz bedeckent vor
der sonnen glaste, und lauffent so balde, das sie niemant erlauffen
mag. Die Platliüeve im Herzog Ernst B, (D Platvüe^e) haben
zwei gar breite Füsse, ähnlich wie Schwäne, mit denen sie
sich abwechselnd bei Ungewitter decken. Dem entspricht, was
Ulrich (25176—25180) erzählt, dass Alexander Leute fand,
die sich mit den Füssen deckten, was ihn sehr wunderte.
Die Prechami oder Pigmcei, Picmei. sind kleine Menschlein,
die allezeit in Angst vor den Kranichen leben und sich
vor denselben kaum erwehren können. Sie nähren sich von
dem, was sie in den Wäldern finden. — Nach der Darstellung
Ulrichs (25053-1-25072) sind von den Picmei um- die Männer
klein, die Weiber gross und stark, mit Stangen bewaffnet, um
ihre Männer vor den Greifen zu schützen.
Die Abweichungen sind also so gross, dass nicht daran
zu denken ist, dass ein Buch vom Herzog Ernst hier Ulrichs
Quelle gewesen ist. Zudem weiss er keinen Namen als den
der Picmei, und seine Berufung findet sich nicht in einer der
Partien, die wenigstens einige Uebereinstimmungeu zeigen,