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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

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Toiaclier.

Dann  war  in  dem  Lande  Assur  auch  ein  breiter  tiefer
Strom,  der  das  Meer  erreichte,  in  diesen  führte  er  da%  groyi
ivaA&er  Phcisidon  und  fuhr  dann  ins  Meer  hinaus.
So  unglaublich  es  scheint,  hat  unser  Dichter  auch  diese
Nachricht  von  diesen  unmenschlichen  Kanalbauten  im  Lucanus
gefunden.  Der  sagt  von  Alexander  Phars.  X,  32
—  ignotas  miscuit  amnes
Persarum  Euphraten,  Indorum  sahguine  Gangen  —
Ulrich  hat  dabei  nur  das  sanguine  ausgelassen.
Uebrigens  ist  es  hier  offenbar,  dass  Ulrich  irgend  ein
guter  Freund  auf  diese  Stelle  der  Pharsalia  verwies,  denn
dass  er  diese  nicht  selbst  gelesen  hat,  beweist,  wie  er  eine
Stelle  des  Gu.  zugerichtet  hat.  Dieser  führt  aus,  niemand
habe  einen  so  herrlichen  Einzug  gefeiert,  als  Alexander  in
Babilon  (nebst  anderen)  auch  nicht  (V,  496  ff.),
post  Emathias  acies,  cum  sanguine  Magni
Jam  satur  irrupit  Tarpeias  Jidius  arces,  was  Ulrich
(14673—14687)  folgendermassen  ausführt:  Pompejus  hiess  ein
König,  der  den  Römern  viel  Schaden  zufügte.  Deswegen
kämpfte  Julius  mit  ihm  in  Emacia  dem  lande,  besiegte  ihn,
nahm  ihn  gefangen  und  schickte  ihn  so  in  Egipto  dem  fürsten
Ptolomeo,  der  über  Pompejum  rillte.
Dem  Berichte  von  den  grossen  Kanalbauten  Alexanders
geht  vorher,  wie  Alexander  von  Porus  scheidend  gegen  das
Meer  zog  und  dabei  ein  von  einer  maget  (Roisse)  beherrschtes
Land  unterwirft  (23717—23974).  Da  er  diese  Jungfrau  seingütig
  behandelt,  so  unterwerfen  sich  ihm  viele  Könige  (—23996).
Ulrich  beruft  sich  dafür  auf  Valerius:  Uns  schribet  Valerius,  ein
luerder  philosophus  (23717);  Valerius  uns  also  saget  (23731);
Valerius  uns  me  von  im  saget  (23960).
Als  Alexander  dann  aus  dem  Lande  Assur  ins  Meer
hinauskommt,  hat  er  einen  Kampf  mit  Pirratas  (Eigenname
bei  Ulrich  =  pirata)  zu  bestehen  (24015—24172),  für  welches
Abenteuer  sich  Ulrich  abermals  auf  Valerius  beruft:  als  uns
sagte  Valerius  in  siner  schrifte  (24027).
Darauf  folgt  die  Fahrt  in  der  Taucherglocke,  die  für
Alexander  auch  deswegen  glücklich  verlief,  weil  er  den  prassidis
besass.  Nachdem  er  Geschenke  von  allen  Anwohnern  des
            
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