Ueber die Alexaudreis Ulrichs von Esclienhach.
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lichkeit niemals gewesen war. Bedenklicher ist, dass Ulr. die
einfachen Worte des Albertus wieder missverstanden hat. Der
Name Aristoteles war in der Hs., die Ulrich vor sich hatte,
jedenfalls mit einer der gewöhnlichen Abkürzungen für diesen
Namen geschrieben und das las Ulrich Aristes, und nach dem
mentionem dicitur fecisse lässt er diesen Aristes zu einem Zeichendeuter
werden und das Ereigniss von ihm auslegen.
Lucanus.
Vers 27211 ff. sagt Ulrich, der Tod Alexanders sei allen
Fürsten leid gewesen. Sie wollten alle seine Gebeine in ihrem
Lande haben. Das gab seine Gattin nicht zu und so besuchten
sie oft sein Grab.
diu sorgenriche reine
lüterte sin gebeine,
eg verbarc diu sceldenriche
in ir clüs heimeliche.
diz bewert Lucanus.
dö der heiser Julius
durch sin wirde des gemochte
dag er dag grap bestwehte,
da$ vant er gar lere.
Julius wundert das sehr, doch sah er wohl des grobes
ncheit. Diese Stelle beruht auf Phars. X, 19 ff:
jEffossum tumulis cupide descendit in antrum.
lllic Pellaei proles vesana Pliilippi
Felix praedo iacet terrarum vindice fato
Raptus: sacratis totum spargenda per orbetn
Membra viri posuere adytis—-Es
gehört freilich schon einige Phantasie dazu, um das
aus diesen Versen herauszubringen, was Ulrich herausgelesen
hat. Aber er citirt den Lucanus schon früher einmal, 23997 ff:
Hie schribet uns Lucanus
von Alexandro alsus:
Der niemals von etwas abstand, womit er Ruhm erwerben
konnte,
er fuorte den starken Ganges
mit graben in die Eufrates ....