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Toischer.
Er erzählt dann, Alexander habe einen prassidis gehabt,
der bewirkte, dass er zu allen Zeiten siegreich war.
Vers 26159 ff. heisst es dann:
Als uns bischof Albreht gibt
von Köln, wunderlich geschiht
geschach: sin schrift bewist, uns des.
Alexander habe eines Tages im Euphrat gebadet. Er
hatte alle seine Kleider am Ufer niedergelegt und während er
badete, sah er, wie eine grosse Natter aus dem Wasser schoss
und seinen Prassidis aus dem Gürtel, worin er befestigt war,
herausbiss. ■ Die Natter fuhr mit dem Steine zurück in den
Strom und Alexander wusste, dass das Unglück bedeute.
Aristes gibt ihm auch die Deutung des Vorganges: der Prassidis
bedeutet Alexanders edles Herz, die Natter Gift, durch
welches Alexander sterben müsse.
Die Quelle für diese Geschichte 1 ist Alberti Magni philosophorum
maximi de mineralibus libri quinque, II, 14 (Ausgabe
Auguste Vindelicorum MDXIX): Prassius . . . preciosus esse
dicitur eo quod victores facit et a veneno preseruat. Narrat[ur]
autem licet fdbule sit simile, quod Alexander macedonius hoc
lapide sub cingio suo in prelio vtebatur, cumque reuerteretur ab
india et vellet lauari in eufrate deposito sub cingio morsu serpens
casu precidit, lapidem, et euomit eum in eufrate: et de hoc mentionem
dicitur Aristoteles fecisse in libro de natura serpentum, qui
liber ad nos non peruerdt.
Albertus Magnus, geboren 1193, war schon vor seiner
Lehrthätigkeit in Paris (d. i. vor 1245) in Köln, kehrte im
Herbst 1248 von Paris wieder nach Köln zurück und blieb
dort bis 1254. Dann war er wieder dort 1258, aber schon
1259 wurde er zur bischöflichen Würde erhoben mit dem Sitze
in Regensburg. Er blieb aber nur zwei Jahre Bischof von
Regensburg und kehrte dann wieder nach Köln zurück und
blieb dort, wenn auch mit Unterbrechungen, bis zu seinem
Tode 1280 (s. Allgemeine Deutsche Biographie I, 186 ff).
Der berühmte Bischof kann also sehr wohl von Ulrich
Bischof von Köln genannt werden, wenn er dies auch in Wirk-1
Vgl. das Steinbuch von Volmar, herausgegeben von H. Lambel (Heilbronn
.1877), V. 515—536 und L.nnbels Anmerkung zu der Stelle.