Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

378

Toiaclier.

(—23541.  B  217°).  Hierauf  muss  er  seinen  treuen  Bucephal
bestatten  (was  in  D  vorhergeht),  dann  wird  (wie  in  D)  erwähnt,
dass  er  an  Olimpias  und  Aristoteles  Briefe  schrieb  (—23578).
In  Babilon  und  Persien  befiehlt  er  zu  seiner  Ehre  goldene
Säulen  aufzustellen  (23589.  B  235 c ),  worauf  erzählt  wird,  wie
ihn  träumte,  Cassander  habe  ihn  ermordet,  welchen  Traum  Ariolus
  deutet  (—23606).  Damit  ist  die  Aufmerksamkeit  wieder
auf  die  Heimat  gelenkt  und  es  wird  denn  auch  gleich  erwähnt,
dass  auf  Veranlassung  der  Olimpias  Aristoteles  dem  Könige
einen  Brief  geschrieben  habe  (—23636  B  217 a —'“).  Eine  Missgeburt ­
  in  Babilon  deutet  Ariolus  auf  Alexanders  Tod  (B  216°
Psk.  III,  30),  doch  ruft  eine  Stimme,  seine  Zeit  sei  noch  nicht
gekommen  (—23681).
Die  Episode  zwischen  Aristander  und  Candacis,  beruht
wahrscheinlich  auf  anderer  Grundlage  als  Hdp.  (s.  unten),  vielleicht ­
  auch  der  Traum  Alexanders  (Valerius  Max.  I,  7,  Ext.  2).
Durchweg  auf  andere  Quellen  beruft  sich  Ulrich  in  dem
zweiten  Abschnitt  (B)  des  X.  Buches  (—24648),  und  auch  für
den  dritten  (C)  ist  nichts  aus  Hdp.  entnommen  (—25446).
Dagegen  beruht  der  vierte  Abschnitt  (D  —  26080)  wieder
ganz  auf  Hdp.  Zunächst  werden  nur  Modificationen  von  schon
früher  erzählten  vorgebracht,  und  zwar  bilden  da  den  Grundstock ­
  die  Abenteuer  an  dem  See  mit  untrinkbarem  Wasser
und  das  Lager  am  Süsswassersee  (vgl.  21430  ff.),  nur  dass
jetzt  alles  wo  möglich  noch  grossartiger,  das  Gute  wie  das
Böse  im  Extrem  dargestellt  ist.
Alexander  kommt  in  einen  Wald,  wo  er  mit  Löwen  von
ungeheurer  Grösse  kämpfen  muss,  hierauf  zu  einer  Insel,  die
nur  von  einer  Seite  durch  eine  Furt  zu  erreichen  ist,  die  er
auch  glücklich  findet.  Als  er  sich  dort  mit  seinem  Heere
lagert,  wird  er  von  Ungeheuern  angegriffen  (hinden  tvurme  und
vornen  tier  .  .  ir  ätem  von  ir  munde  stanc  als  die  fülen  hunde
25489),  die  später  (25499)  kokodrillen  genannt  werden,  die  er
dadurch  los  wird,  dass  auf  den  Rath  eines  Eingeborenen  eines
davon  verwundet  wird,  worauf  die  andern  alle  schleunigst  ins
Wasser  fliehen.  Er  reitet  dann  an  dem  Wasser  ze  berge.  Als
er  sich  lagert,  findet  sich,  dass  dieses  Wasser  nicht  nur  untrinkbar,
  sondern  vergiftet  ist.  Deshalb  entsteht  grosser  Durst
bei  Menschen  und  Vieh,  ausserdem  müssen  sie  kämpfen  gegen
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.