Ueber die Alexandreis Ulrichs von Eschenbacli.
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vnde dachas . . . (26 b ) vnde quam uf dy chopides . . . Bei Ulrich
heissen die Könige von Chorasmas, von Dachas, von Terestes,
von Chantenan, von Prissida, von Choviun, von Gangarides,
von Chofides. Es stimmen also wenigstens die zwei ersten
und der letzte Name mit Meister Babiloth überein. Ygl. Ekle.
Ur. MM. G. VIII, 70, wo die Adrestes, Cathenas, Gangarides
und Cophides genannt sind.
Jetzt erst kommt (22016—22107), was in der Ep. ad Arist.
auf die Geschichte von den Säulen des Herkules folgt. Alexander
zieht durch ein sumpfiges Land, da begegnet ihnen ein
Monstrum, das sie nur mit eisernen kolben (cum malleis f 'erreis) erschlagen
können. Dann kommen sie an den Fluss Buemar, wo sie
die Elephanten durch das Geschrei der Schweine verscheuchen.
Bärtige Weiber, die von der Jagd leben; Menschen, die durchaus
behaart sind, zu Land und Wasser leben, und bei der
Ankunft Alexanders sich sogleich ins Wasser stürzen (B 232 a—c ).
Die Erwähnung der bärtigen Weiber fehlt in B, steht aber in
D genau in dem Zusammenhang. Aber auch hier fehlen die
Weiber mit Eberzähnen, _ Haaren, die bis auf die Knöchel
reichen, und Ochsenschwänzen (—22124) und die schönen
Weiber, lanicli genannt, mit Pferdefüssen (—22136). Die Beschreibung
der ersteren stimmt aber ziemlich überein mit jenen
Weibern (nach D), welche im Flusse wohnen und viele Soldaten
zu sich hineinziehen (vgl. 22802 ff.), und die Weiber
nnt Pferdefüssen kommen auch in der altfranzösischen Prosa
vor, vgl. Weissmann, Al. II, 397.
Nun folgt die Beschreibung der Verheerungen im Lager
durch die Aequinoctialstiirme, welche die Soldaten als Strafe
Gottes aufgefasst hatten; Schnee und Kälte; Regen, Feuer
fällt vom Himmel, bis auf das Gebet Alexanders der Himmel
endlich wieder heiter wird (—22220, B 232 a —233 a , Psk. III,
G k ). Dass nach der Darstellung Ulrichs Alexander bei der
Kälte einen am Weg liegenden alten Ritter aufnimmt, wurde
schon oben berührt und zeigt, dass Ulrich auch hier wieder D
vor sich hatte. Dort folgt aber sogleich der Verkehr Alexanders
mit den Bragmanen (De bragmanis et quo alexander venit ad
eos )> Ulrich dagegen erzählt erst von dem Besuche bei den
Gymnosophisten (—22330, B 212 a -°, Psk. III, 4—6) und von
den unantastbaren Bäumen und Vögeln (—22366, B 213'’~°,
Sitzungeber. d. phil.-hist. CI. XCVII. Bd. II. Hft. 24