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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

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T  o  i  s  c  h  e  r.

verlangen  (Medeamanz  von  Samargone),  die  wieder  abgewiesen
wird  (3951—4272)  und  noch  von  einer  weiteren  Botschaft
erzählt  Ulrich  dann  (5481—5611)  nach  Gu.  II,  18—44  (Alexander ­
  erhält  da  noch  einmal  die  spöttischen  Geschenke).  Zunächst ­
  aber  geht  er  von  der  Berathung  der  Perser  über  —
durch  eine  Betrachtung  über  den  Tod  vermittelt  —  zur  Erzählung ­
  vom  Tode  des  Philippus  (—2152  vgl.  Psk.  I,  24),
womit  er  den  Gu.  erreicht.
Was  vom  II.—IX.  Buche  aus  Hdp.  herübergenommen  ist,
habe  ich  im  grossen  Ganzen  schon  oben  (S.  323)  angegeben.  Zu
sehr  ins  Detail  einzugehen  verbietet  die  Beschaffenheit  der  Hdp.
und  ich  will  darum  nicht  erst  im  Einzelnen  ausführen,  wie  er
das  und  jenes  verändern  musste,  um  es  der  Erzählung  des  Gu.
einfügen  zu  können.  Dass  es  ohne  Aenderungen  nicht  gieng,
liegt  auf  der  Hand,  dass  er  zuweilen  auch  den  Gu.  verlässt,
um  der  Hdp.  zu  folgen  (z.  B.  der  Tod  des  Darius)  wurde
erwähnt,  ebenso  wie  schon  ein  Beispiel  angeführt  wurde,  dass
er  manchmal  vergisst,  dass  er  eine  Sache  schon  nach  der  einen
Quelle  erzählt  hat  und  nun  nach  der  zweiten  es  nochmals
bringt  (die  spöttischen  Geschenke  des  Darius).
Auf  das  X.  Buch  müssen  wir  doch  etwas  näher  eingehen.
Es  ist  aber  dafür  nothwendig,  zuerst  einen  Blick  zu  werfen
auf  die  Hdp.  selbst.
Dieses  Werk  (vgl.  Zacher,  Pseudocallistlienes  S.  106  ff.)
hat  schon  schwere  Schicksale  erlebt,  aber  noch  immer  keine
Ausgabe.  Wer  immer  sich  mit  einem  Werke  der  grossen  ,  Alexandersage' ­
  beschäftigt  —  alle  klagen  über  diesen  Mangel,  und
ich  kann  keine  Ausnahme  machen.  ,Die  Forschung  bleibt
höchst  mühselig  und  kann  doch  nur  zu  mehr  oder  minder
unzulänglichen  Ergebnissen  führen',  sagt  Zacher,  und  man  wird
es  bei  diesen  Umständen  vielleicht  entschuldigen,  wenn  meine
Rechnung  nicht  überall  ohne  Rest  aufgeht.  Einige  Mühe  habe
ich  nicht  gescheut.
Eine  Buchhändleranzeigc  von  Teubner  in  Leipzig  (s.  Teuffel
röm.  Littg. 3  47,  2)  versprach  in  Alexander  Magnus.  Collectio  scriptorum
  ad  fabulosam  eins  historiam.  pertinentium,  herausgegeben  von
Wend.  Förster  als  VII.  Band  die  Hdp.  in  doppelter  Fassung,
einer  kürzeren  (nach  der  Münsterer  und  Bamberger  Hs.)  und
einer  ausgeführteren  (nach  Pariser  Hss.).
            
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