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Toischer.
Da half nun die zweite Hauptquelle Ulrichs, die Historia
de preliis, aus. Da ist die Mutter Alexanders und ihr Verhältniss
mit Neptanabus, dann die Cleopatra, um derentwillen
Philipp die Olimpias verstösst; Roxa, die Gattin Alexanders,
und seine Geliebte Candacis; die Gattin des Darius tritt ein
in die Handlung und noch mehr Sisigamis, und dann noch
eine Tochter des Königs Porus. Ulrich führt aber dann noch
weiter auf Roisse, die Königin von Assur; Dulcamur, die
Königin von Samargone; dann ohne Namen eine Herzogin von
Theben; die Burggräfin von Tyrus; Königinnen von Celidon,
von Arabi, von Ninive, von Epypto; die frouwe von Hyrcania.
Ausserdem hat jeder nur irgend hervortretende Held ein mp
oder eine avvie, von denen wir wenigstens, wenn schon nichts
anders, erfahren, dass sie ihrem friunt oder Mann eine köstliche
Rüstung geschenkt habe, oder dass sie um ihn weint,
wenn er im Kampfe fiel.
In dieser Weise äussert sich meistens die Liebe der
Frauen, oder wenigstens wird diese Seite ihres Wirkens am
häufigsten erwähnt.
Den Herzog Orestes hatte sein Weib glänzend geschmückt
(3556—3576), die prächtige Ausrüstung des Mernnon
hatte ihm sin wip diu herzoginne gegeben (5683 ff.), die der
mäge des Darius die unp bereitet (6135). Frauen hatten den
Arestes so prächtig ausgerüstet, wäpenroc und hovertiur hatte
ihre Hand mit Fleiss geworht (7860 ff.). An Negusar hatten
cläriu wip itg manegen landen reiche Rüstung und Zierde geschickt,
wie er wohl verdiente (8202 ff.) und sollte man all
die Zierde namhaft machen, mit der süe^iu wip durch minne die
Leute des Edimus ausgestattet haben, so müsste man viele
Länder nennen (8183 ff.). Auf dem Schlachtfeld von Arbela
sah man prächtige Rüstungen glänzen, wie ir itsliches amte . ■
erdäht hatte und als die minneclichen heten sie üf da$ velt beriht
(12884 ff.). Agiris, die Gattin des Candaulus, hatte ihn prachtvoll
ausgerüstet (19775—19810), und so gibt es überhaupt
keine prächtige Rüstung, die nicht von Frauenhand dem Träger
gewidmet wäre. Alexander selbst hat nicht eher eine Rüstung,
die der Beschreibung werth wäre, bevor er nicht eine frouwe hat.
So musste Ulrich sogar die Schilderung seiner Waffen Gu. IV,
500—513 (s. S. 327) auslassen, freilich nur, um dann mit um