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Toischer.
nichts weiter, als dass Ulrich keine von diesen Hss. selbst
benützt hat, was übrigens auch aus anderen Stellen klar ist.
Dass aber Ulrich eine ähnlich interpretirte Hs. benützte, halte
ich für sicher und so erklärt sich sehr einfach, wie sich in
seinem Gedichte Uebereinstimmungen (Missverständnisse) mit
Ovid oder Hygin finden, ohne dass er selbst diese Bücher
gelesen hat und auch wie er bei Erwähnung des Unterganges
von Troja sich auf Ovid und Homer berufen konnte: in seiner
Hs. wird bemerkt gewesen sein, dass Homer die Kämpfe
vor Troja besungen habe, dass Ovid vieles von dieser Sage
erzählt.
Ich will noch eine Reihe von Stellen anführen, die zeigen
sollen, wie viel Ulrich solchen Scholien verdankt, beschränke
mich aber auf Vergleichung der einen (lückenhaften) Berliner
IIs., die ich einfach mit B bezeichne. Paginirt war dieselbe
noch nicht, als ich sie benützte.
Gu. II, 142 cyri castra, darüber B regis — Ulrich 6260
(Cyrus) ein künic der größer richeit wielt.
II, 145 f. In Tharsus war der hauptsächlichste Verbreiter
des Christenthums geboren, B sanctus Paulus — Ulrich sant Paul.
II, 224 unbestimmt epistola, B darüber Permenionis, darum
weiss Ulrich 6550, dass P. diesen Brief geschrieben.
V, 16 qua se lateri promuscida iungit, dazu B cum qno
comedunt elephantes — Ulrich 13108 da da$ tier eneben hat da
mite eg eggen mac.
V, 61 Saturnius, dazu B iupiter filius saturni — Ulrich
13293 Jupiter.
V, 189 Memnonides Pliidias, darüber B filius Mennonis —
Ulrich 13860 Fidias . . sin vater Mennon.
V, 441 vir illustris stipatus prole beata . . Mazeus, B duobus
filiis suis — Ulrich 14439 der vogt Mazeus mit zwein sünen.
VII, 4 Latonia virgo ! B luna darüber — Ulrich 16278
der mäne.
So müssen die verschiedenen Uebereinstimmungen mit
Curtius durch solche Interpretationen vermittelt sein, z. B. das
mer Eüespontificum 5890, das bei Gordium liegend, erwähnt
wird, wo in der entsprechenden Stelle Curt. III, 1, 12 mare
Ponticum genannt ist, und ebenso die Schicksale, die der Be-