Ueber die Alexandreis Ulrichs von Eschenbach.
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swa$ der riclie was in Asiä,
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von den Troja zebrochen wart,
die suochten dar mit liervart,
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die dannen kerten siges bloi,
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ouch hete sich mit der stat beliaft,
Xerses, der entwichen
dannen muoste scliedeliclien.
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sie heten umb sich da% mer
durch manigen berc geleitet,
umb die stat gebreitet
in gemärten graben tief .... 1
Erweiterungen und Zusätze.
Aus dem zuletzt Angeführten geht hervor, dass Ulrich
vielfach bestrebt ist, das, was er bei Gu. vorfand, zu erweitern,
auszuschmücken, Einzelnheiten auszumalen, ebenso dass er
hierin oft lediglich seiner Phantasie folgte, die ihn denn mitunter
auch irreführte. Die Beispiele dieser Art Hessen sich
leicht häufen. Nur noch ein Beispiel dieser Phantasiestücke
möge hier Platz finden. Gu. II, 45 ff. heisst es: At Darius
quamvis fama mediante recepto Memnonis excessu labefacto pectore
nutet, was schwer verständlich ist, man darf sogar vermuthen,
Gu. selbst habe nicht völlig Bescheid gewusst, denn er hat
dies einfach Curt. III, 2, 1 nachgeschrieben (At Dareus nuntuita
Memnonis morte . . .), der den Kampf am Granicus jedenfalls
in den verlorenen Büchern erzählte. Justin XI, 10 erwähnt
einen Kampf in den campis Adrastiis, aber nicht Memnon,
Gu. hat aber richtig gefunden, dass Memnon dabei Anführer
gewesen sei (die Hdp. weiss von diesem Kampfe gar nichts)
1 Wie er auf Xerxes kommt, erklärt sich daraus, dass in seiner Hs. (ebenso
wie in der Berliner) über oder neben unicus ille (terror) stand: Xerses,
oder quare Xerses habuit ibi palaciuni. Vgl. S. 345.
Sitzungsber. d. phil.-bist, CI. XCVII. Ba. II. Hft. 22