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Toi sc her.
Göttingen 1859) sind in den Jahren 1175—1185 abgefasst, und
in diesen geschieht von der Al. bereits Erwähnung. 1 Es wäre
doch sonderbar, wenn der Dichter gleichzeitig nebeneinander
in Rhythmen und Metren gedichtet hätte, wenn er während
der ernsten Arbeit an seinem Epos, wo er sich ängstlich abmüht,
in den Sphären der Alten zu bleiben, jene kecken
,Vagantenlieder' sollte gemacht haben. Auch dass der Tod
des Thomas Becket (f 29. December 1170), wenn auch neben
dem des Robert von Cambray (f 1174), VII, 329 ff. wie
etwas Neues erwähnt wird, ist nicht zu übersehen. Und wir
haben ja Nachrichten auch über die Abfassungszeit des Gedichtes,
die fast bis an die Zeit des Dichters hinanreichen.
Im Cod. Philol. 258 der k. k. Hofbibliothek in Wien (XIII.
Jahrhundert), der die Al. enthält, steht am Schlüsse: Thomas
Cantuariensis episcopus passus est anno domini MCLXX et eodem
anno inceptus fuit Über iste a magno Gualthero, finitus autem
fuit anno domini MCLXXV (vgl. Tabulae cod. mascr. Vind. I,
Nr. 568). Dieselbe Notiz, nur in etwas anderer Fassung, steht
in den Codd. 8351, fol. I (XIII. Jahrhundert) und 8359, fol. 75
(XIV. Jahrhundert) der Bibi, nationale in Paris (die Stellen
mitgetheilt von Thurot in der Revue critique 1870, Art. 35,
S. 123) 2 und im Cod. Mathiaeus der Al. (die Stelle abgedruckt
bei F. A. W. Müldener, de vita magistri PhUippi Gualtheri ab
Insidis . . Göttingen 1854, S. 35) und wahrscheinlich in noch
anderen der sehr zahlreichen Hss. der Al. 3
Aber schon das Vorhandensein in den angeführten Hss.
beweist, dass diese Notiz sehr alt ist, mindestens bis in den
Anfang des XIII. Jahrhunderts zurückgeht. Unmöglich ist es
freilich nicht, dass irgend ein Gelehrter der Zeit nach der
Stelle VII, 329 ff. und nach dem guinquennium des prologus
diese Notiz angehängt hat, aber da andere Erwägungen uns
ebenfalls auf die Zeit vor 1175 als die der Abfassung des
Gedichtes verwiesen haben, etwas Sicheres sich gegen die
1 Giesebrecht a. a. O. 366. Oscar Hubatsch, Die lateinischen Vagantenlieder
des Mittelalters, Görlitz 1870, S. 84 ff.
2 Die hier recensirte Schrift: Walter von Chatilion, von Richard Peiper,
Breslau 1869 (Festschrift des Gymnasiums in Brieg) ist mir leider unerreichbar
geblieben.
3 Die k. k. Hofbibliothek in Wien allein besitzt deren acht.