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Ueiuzel.
hedhinn vor dem Kampfe mit Thrainn, dass er Schafe
suchen wolle.
T. Aesthetische Wirkung.
Die Lecture der Sagas erregt Wohlgefallen 1. durch
Nachahmung der Erfahrungen des wirklichen Lebens, 2. durch
Auswahl aus denselben, 3. durch Veränderung derselben.
1. a. Nachahmung des wirklichen Lebens finden wir sowol
in der Aehnlichkeit der Personen und Begebenheiten mit
den Bildern unserer Erfahrung, als auch darin, dass die Art,
wie sie erzählt und geschildert werden, oft an ein wirkliches
Zusehen, Zuhören, Dabeistehen erinnert.
So gefallen die Charaktere der Sagas, weil sie gemischt
sind, oder weil die Idealisirung nicht so weit geht, dass die
Glaubwürdigkeit darunter litte, s. S. 124. 130, die Vorgänge, weil
sie neben den grossen Ursachen auch durch eine Fülle kleiner
Zufälligkeiten bedingt sind, was selbst bei Schilderung des
Uebernatürlichen hervortritt und ihm den Anschein der Wahrheit
gibt; s. S. 159. Das Wunderbare selbst erscheint nur in
solchen Formen, welche dem zur Zeit des Autors und noch
lange nachher herrschenden Aberglauben entsprechen.
Das Ganze der Begebenheiten gefällt, weil unserer Erfahrung
gemäss das Schicksal der in der Saga auftretenden
Personen zum Theil allerdings durch ihre Einsicht und ihren
Willen bestimmt wird, zum andern Theile aber durch unberechenbare
Zufälle, so dass auch der Schlaue und Kühne unterliegen
kann, der Gute nicht für seine Güte belohnt, der Böse
nicht für seine Vergehen bestraft wird.
Die fatalistischen Aeusserungen der Personen der Saga,
seltener des Autors, rufen die Zustimmung des Lesers hervor,
da die Erzählung wie die Erfahrung sie zu bestätigen scheint.
An die Unübersehbarkeit des wirklichen Lebens erinnert
die Menge der Personen und Begebenheiten.
Die Thatsachen der Erzählung erscheinen ferner wie die
des wirklichen Lebens oft im Anfang unvollständig, undeutlich
und werden erst in der Folge klar, oder sie zeigen sich nur in
ihren Wirkungen, mitunter bleiben sie auch dunkel. S. S. 198 ff-