Beschreibung der isländischen Saga. IV.
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in Eyrb. und Laxd. Aber Fostbr. steht durch ihre wortreichen
Perioden und poetischen Ausdrücke — die an Uebersetzungen
aus mittelalterlichem Latein erinnern, z. B. der Olafssaga des
Mönches Oddr, — ganz vereinsamt. Es ist die einzige unter
den Sagas, welche deutlich den Einfluss der südeuropäischen
Cultur zeigt. Es ist ja auch die einzige, in welcher der Verfasser
mit seiner Person und seinem — allerdings eigenartigen
— Christenthum entschieden hervortritt. Aber sie gehört
keineswegs zu den jüngsten.
Im Grossen und Ganzen ist Einfachheit und eine gewisse
Lässigkeit, welche an mündliche Erzählung erinnert, charakteristisch
für den Stil unserer Sagas. 1
Wiederholungen — derselben Phrase s. oben Cap. II,
S. 233. 254.
Sehr häufig steht das nominale Subject, welches im ersten
Satz gebraucht worden war, auch im zweiten, obwohl ein Pronomen
ganz unzweideutig wäre.
Eigla C. 22, S. 87 Haralldr konungr sat at Hlaudhum,
er their braedhr föro d hurt, ok jafnskjött bjozt kgnungr sem
skyndiligast.
Eyrb. S. 78 ok stefnir Egill tliangat ok liafdhi stirdhnat
mjölc d fjallinu, ok sidhan legit eptir i skardhinu. Egill liafdhi
sküfadha skothvengi —.
Fostbr. S. 84 Lodhinn var i selskinnstakki ok selskinnshrdkum.
Thd kemr Lodhinn i stufu —. — S. 102 Ljotr
maelti: Likan segir thü kann Thormddhi sakaddlgi vorum. Nü
gengr Ljdtr fr am —.
Grettla C. 49, S. 111 Spjötidh that, sem Grettir liafdhi
ty nf , fannst eigi fyrr enn i theirra manna dögum er nü Ufa.
That spjot fannst —.
Haens. S. 150 Thörir maelti: er litill mdttrinn, föstri
minn? Thd rir rettist thd frd lionum.
Laxd. C. 74, S. 31G That er sagt eitt sinn, at Thorkeil
sagdhi Gudhrünu draum sinn: That dreymdi raik, sagdi liann,
at ek thdttumst eiga skegg svd mikit, at taeki um allan Breidhafjörd.
Thorkeil hadh ha,na rddha drauminn.
1 S. Möbius, Ueber die altnordische Sprache S. 28, Döring a. a. O. S. 37.