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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

Beschreibung  der  isländischen  Saga.  III.

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Saga  noch  undeutlicher  wird  als  in  den  Fällen  Cap.  II,  S.  246  ff.
Mitunter  ist  sie  sogar  unmöglich,  wenn  die  nachgetragene  Begebenheit ­
  vor  den  Anfang  der  Saga  tritt.
Dropl.  S.  18  Die  Erzählung  von  einem  Streite  zwischen
den  beiden  Helgi  wird  eingeleitet.  ,Vor  einigen  Jahren  (that
var  nockuruni  vetrum  fyrr).
Eigla  C.  31,  S.  146  ff.  wird  von  den  Kindern  Skallagrims
  erzählt  und  deren  Entwicklung  bei  Thorolfr  bis  zu
seinen  Jünglingsjahren,  bei  Egill  bis  in  das  Knabenalter  kurz
geschildert.  Dann  heisst  es,  in  diesem  Frühjahr  lud  Yngvarr
Skallagrimr  und  dessen  Familie  zu  sieh  ein.  Das  kann  kein
andrer  Frühling  sein  als  der  C.  30,  S.  140  erwähnte,  in  welchem ­
  Yngvarr,  der  vorigen  Herbst  nach  Island  gekommen
war  und  den  Winter  bei  Skallagrimr  verbracht  hatte,  sich
einen  eigenen  Hof  gründet.  Es  wird  also  bei  Thorolfr  um
viele  Jahre  zurückgegriffen.  Denn  zwischen  seiner  und  Egils
Geburt  fällt  die  zweier  Töchter.  —  C.  73,  S.  535  Politischer
Rückblick.
Finnb.  S.  5  Die  früheren  Schicksale  der  Syrpa,  dass  sie
Ziehmutter  der  Thorgerdhr  gewesen,  dass  diese,  als  sie  heirathete,
  sie  ins  Haus  genommen  habe.  Aber  zu  Beginn  der
Saga  hat  Thorgerdhr  schon  eine  mannbare  Tochter.
Heidh.  S.  367  Dass  Eyjolfr  den  Söhnen  Gudhmunds  in
Norwegen  einmal  eine  Beleidigung  angethan  habe.
Ljosv.  S.  50  Eine  Geschichte  aus  den  Kinderjahren
Gudhmunds  und  Einars  wird  nachgetragen,  während  sie  bei
Beginn  der  Saga  schon  reife  Männer  sind.
Njala  S.  119,  152  Die  fabelhaften  Heldenthaten  Thorkels
auf  dem  Festlande.
Reykd.  S.  231  Dass  Nattfari  sich  eher,  das  ist  vor  dem
Zeitpunkt,  in  welchem  die  Saga  beginnt,  das  Reykjarthal  zugeeignet ­
  hatte.  —  S.  232  Dass  Mylaugr  dem  Eysteinn  früher
oft  Holz  geliefert  habe,  ohne  Bezahlung  zu  erhalten.
Svarfd.  S.  177  Dass  Jemand  seine  Handschuhe  vorher
auf  den  Platz  gelegt  hatte,  wo  Karl  sich  setzte.
Vor  den  Beginn  der  Saga  gehen  dann  auch  die  zahlreichen
allerdings  kurzen  Berichte  über  die  Vorfahren  der  Helden,
oder  über  die  Männer,  welche  mit  ihnen  zugleich  nach  Island
            
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