Beschreibung der isländischen Saga. II.
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Hallfr. S. 92, 7 König- Olafr Tryggvason hilft Hallfredhr
und den Seinen beim Landen. Aber er wird nur als der Mann
am Steuer bezeichnet, der sich Akkerisfreklci nennt. Erst
S. 92, 26 wird den Ankömmlingen erzählt, dass es der König
selbst gewesen sei, der S. 91, 29 zuerst erwähnt worden war.
— S. 92, 20 Nur durch die Worte Olpumadhr segir erfahren
wir, dass der unerkannte König Olafr einen Pelz trug.
Hardh. S. 80 ff. Bolli nennt sich Thorbjörn und wird in
seinem Verkehr mit Hördhr und Geirr, die ihn nicht kennen,
auch vom Autor so genannt. Erst als er wieder bei seinem
Herrn, Ormr, ist, heisst er Bolli. Er ist schon vorher S. 80
erwähnt worden. S. obenS. 230Fostbr. S. 62, Grettla C. 64, S. 149.
Ljosv. S. 53 ,Gudhmundr war ganz heiter!' (Gndhmundr
var allkdtr), das heisst er schien den Leuten so, in Wirklichkeit
war er es nicht'.
Njala S. 23, 16 ff. Gunnarr als Hedhinn verkleidet, wird
auch vom Erzähler Iledhinn genannt, so lange er mit Leuten
verkehrt, die ihn für Hedhinn halten. S. oben Hardh. S. 80.
— Gunnarr ist seit S. 19, 1 bekannt.
Reykd. S. 270 ,Der Diener nahm sie bei der Hand und
führte sie; aber als sie hinauskamen, da wurde es so finster,
dass sie nichts sehen konnten, der Diener erhielt einen gewaltigen
Schlag auf die Schultern und den Kopf und sie traf
ein solcher Windstoss (bür?), dass sie hinunter zu den Schiffhütten
flog', das heisst, wie S. 272 erklärt wird, dem Diener
wurde ein Teppich um den Kopf geworfen, der die Finsterniss
bewirkte und auch jenen Windstoss. — S. 274 Dass Vemundr
einen grossen Hut trug, als Verkleidung, ersehen wir nur daraus,
dass er vom Autor Hutmann (hattarmadhr) genannt wird. Vemundr
ist seit S. 232 bekannt. S. oben Hallfr. S. 92, 20.
Svarfd. S. 177 Karl kommt zum Pferdekampf und
setzt sich an einen abgelegenen Platz. ,Dort hatte Jemand
seine Handschuhe hingelegt, und daneben lag eine silberbeschlagene
Axt. Karl nimmt beides auf und legt es auf
seinen Schoss' usw. (Thar liafdhi viadhr liastat nidhr gldfum
ok thar Id hja öx silfrrekin usw.). Erst später sagt der Autor,
dass Thorkell diese Dinge dahin gelegt hatte.
Vatnsd. S. 5, 25 Jökull wird zuerst beschrieben, wie ihn
Thorsteinn sieht, erst S. 7, 18, als er sich selbst nennt, erfahren