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Beschreibung (1er isländischen Saga. II. 211
Hav. S. 4 Vakr lügt, indem er erzählt, Sigridhr habe
Olafr umarmt. Dass es eine Lüge ist, dass Vakr es besser
weiss, ersieht man nur aus der vorhergehenden Darstellung.
Die Absicht ist jedesfalls, Thorbjörn gegen Olafr aufzubringen.
Nach S. 2 aus blosser Bosheit. — S. 18 Thorbjörn thut, als ob
er nicht wisse, wer soeben seine Hütte verlassen. Das heisst,
er will mit Gestr nicht über den schlimmen Handel mit Havardhr
reden.
Ideidh. S. 330 ,Deshalb wies er ihm diesen Widder zu,
weil er schwieriger zu fassen war als andere Schafe/ Die
Handlung, dass er ihm einen schwer zu fassenden Widder anwies,
weist auf die Absicht, ihm Mühe zu machen aus Rache
für die Beleidigung von S. 329. — S. 387 Gudhmundr thut
in dem Gespräch mit seinem Sohne Eyjulfr so, als wüsste er
nichts von der Rückkehr Bardhis. Dass er von diesem Vorfall
unterrichtet ist, weiss der Leser aus dem vorigen. Die
Absicht ist nicht ganz deutlich. Möchte er es vermeiden,
Bardhi Gastfreundschaft anzubieten, oder will er seinen Sohn
prüfen?
Korm. C. 5, S. 38 Die Feindseligkeit Thorkels gegen
Ivormakr wegen dessen Liebeshandel mit Steingerdhr, Thorkels
Tochter, zeigt sich in seinem unmässigen Zorn, als Kormakr
ihm aus Versehen ein Schwert beschädigt; s. Njala
C. 116.
Laxd. C. 43, S. 188 Ingibjörg sagt, das Tuch, das sie
Kjartan gegeben, sei zu gut für Gudhrun. Das heisst, Ingibjörg
liebt Kjartan. — C. 44, S. 192 Als Kjartan um Hrefna wirbt,
sagt er, es sei ihm gleichgültig, welche Frau er heirathe, einen
Korb werde er nicht bekommen. Das heisst, er liebt noch
Gudhrun. — C. 46, S. 202 Kjartan will nicht, dass Hrefna
ihr schönes Kleid vor Gudhrun trage. Das heisst, er hasst
Gudhrun. — C. 49, S. 224 Gudhruns unnatürlich kühle Worte
bei der Nachricht von Kjartans Tödtung, die sie veranlasst,
zeigen ebenso ihre Aufregung als ihre unerloschene Neigung zu
Kjartan. — C. 55, S. 244 Ebenso tritt ihre Liebe zu Bolli
und ihre Absicht, ihn zu rächen, deutlich hervor in den gleichgültigen
Worten, die sie mit seinen Mördern wechselt, in ihrem
Lächeln, als einer sogar seine blutige Lanze an ihrem Schleier
abwischt. — C. 71, S. 305 Die Brüder Bolli und Thorleikr
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