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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

Beschreibung  der  isländischen  Saga.  II.

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Rinder.  S.  Vapnf.  S.  21:  gross,  stattlich,  klein,  unansehnlich, ­
  —  weiss,  roth,  rothgefleckt,  von  der  Farbe  der  Seekuh, ­
  die  Hörner  von  der  Farbe  der  Beine.
Ausführliche  Ortsbeschreibungen  sind  selten.  Am  weitesten ­
  gehen  wol  folgende. 1
Eigla  C.  14,  S.  57  Finnmarken,  ein  grosses  Land,  die
Grenzen  nach  allen  Himmelsgegenden  werden  angegeben,  die
Ausbuchtungen  derselben  durch  die  Meerbusen  im  Westen  und
Norden,  so  wie  durch  das  Yerhältniss  zur  Lage  der  nördlichen
Provinzen  Norwegens  im  Süden  genau  bestimmt.  Die  Bodenbeschaffenheit ­
  wird  gezeichnet  durch  den  Lauf  der  Gebirge,
durch  die  ungeheuren  Flüsse,  an  deren  Ufern  sich  grosse
Wälder  ausdehnen.  Zugleich  wird  deutlich  gesagt,  wo  das
Land  Anbau  zulässt,  zum  Theil  auf  den  Höhen,  zum  Theil  in
den  Thälern,  zum  Theil  längs  der  Flüsse.  —  C.  51,  S.  266
Northumberland,  der  fünfte  Theil  Englands,  Grenzen,  Hauptstadt, ­
  frühere  und  gegenwärtige  politische  Verhältnisse.
Eingehende  Beschreibung  kleinerer  Gebiete  Eigla  C.  28,
S.  129  ff.  Der  Landstrich,  welchen  Skallagrimr  und  die  Seinen
in  Besitz  nahmen.  Es  wird  hervorgehoben  die  Bodengestalt,
eine  Halbinsel,  welche  durch  eine  schmale  Landenge  mit  dem
Festland  zusammenhängt,  andere  Landzungen,  der  lange  und
schmale  Meerbusen,  kleinere  Buchten,  die  Grenzen  des  Gebietes ­
  gegen  das  Festland  zu,  die  Bodenbesehaffenheit,  Berge,
Sümpfe,  Wälder,  Flüsse,  Bäche,  weisse  Gletscherbäche,  Thiere,
Seehunde,  Fische,  im  Meer  wie  in  den  Flüssen,  Enten,  Schwäne,
die  Namen,  welche  den  Oertlichkeiten,  den  Flüssen  wie  den
Wohnsitzen  gegeben  werden.
Eir.  W.  147  ff.  in  Vinland,  Weizenfelder  im  Thal,  Reben
auf  den  Höhen,  ein  grosser  fischreicher  Fluss,  der  sich  erst
m  eine  eingeschlossene  Bucht,  dann  in  das  Meer  ergiesst.
Grettla  C.  61,  S.  141  das  Gletscherthal,  welches  Grettir
entdeckt.  Ein  langes  Thal,  so  schmal,  dass  die  Sonne  nur
einen  kleinen  Theil  des  Tages  sichtbar  ist,  von  allen  Seiten
durch  die  Gletscher  eingeschlossen,  die  sich  bis  auf  die  Thalsohle ­
  hinab  ausbreiten.  Aber  es  finden  sich  doch  Halden
mit  Gras  und  kleinem  Gesträuch  bewachsen,  wahrscheinlich
1  S.  Döring  $.  24  ff.
            
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