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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

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H  e  i  n  z  e  1.

ihn  so  lieb,  dass  er  ihm  vorschlägt,  Nachfolger  auf  seinem
Thron  zu  werden,  was  der  Fremde  aber  im  Hinblick  auf  die
Verwandten  des  Königs  nicht  thut.  Lasd.  (Olafr),  Tristantypus?
Zu  a).  Ein  Knabe  sieht,  wie  sein  schlafender  Erzieher
von  Fliegen  belästigt  wird  und  schlägt  ihm  mit  einer  Axt  auf
den  Kopf,  Ljosv.  S.  50.  —  Ueber  die  Litteratur  dieser  alten,
besonders  aber  aus  Lafontaine  Fables  1.  8,  f.  10  bekannten
Fabel  verdanke  ich  freundlicher  Mittheilung  R.  Köhlers  folgende ­
  Daten:  Benfey,  Pantschatantra  I,  283,  296,  Robert,  Fables
inedites  des  XII.,  XIII.  et  XIV,  siecles  et  fables  de  Lafontaine ­
  II,  136,  Gast,  Convivales  sermones,  Basileae  1566,1,  311,  —
Morlini  Nr.  21,  Straparola  XIII,  4.  Bei  Morlini  und  Straparola
ist  der  Ungeschickte  ein  Mensch  wie  in  Ljosv.
Zu  b).  Ein  isländisches  Schiff  wird  von  dem  norwegischen
Könige  wiederholt  aber  vergebens  durchsucht,  Njala  C.  88,
Morkinskinna  S.  105  ff. 1
Zu  c).  Ein  flacher  Stein  wird  als  Rüstung  benutzt,  Eigla
C.  77,  S.  579.  S.  oben  S.  146.
Zu  c).  Heroisches  Zurückbleiben  (und  Schuhbinden)  im
Kampf,  Njala  C.  157,  61,  Thorst.  S.  171,  3.  Beidemal  von  Tliorsteinn
  in  der  Brjansschlacht.  S.  oben  S.  147  und  unten  S.  155.
Zu  c).  Der  Kampf  wird  durch  auf  die  Waffen  geworfene
Tücher  beendet,  Eigla  C.  46,  S.  232,  S.  oben  S.  147.
Zu  c).  Der  Zweikampf  mit  einem  Berserker  fällt  glücklich
aus,  weil  der  Held  sich  auf  den  Rath  eines  andern  eines  gewissen
Schwertes  bedient,  dies  aber  dem  Berserker,  der  um  die  Waffe
fragt,  verheimlicht.  Floam.  S.  134,  26,  Gunnl.  C.  7,  S.  225.
Zu  c).  Jemand  ist  gefesselt  und  soll  am  nächsen  Morgen
den  Tod  erleiden.  Er  befreit  sich  durch  Kraft  und  Gewandtheit ­
  von  den  Fesseln  und  entkommt.  Eigla  C.  46,  Ilardh.  S.  53,
Njala  C.  89,  47  (die  Njalssöhne).  —  Er  befreit  dabei  auch  seine
Gefährten,  Eigla,  Njala.  —  Er  benutzt  eine  in  der  Nähe  liegende ­
  Axt,  um  seine  Fesseln  zu  durehsclmeiden,  und  verwundet
sich.  Hardh.,  Njala.—  S.  auch  Saxo  Grammaticus  I,  1,  1,  40;  die
Wächter  werden  durch  Erzählungen  eingeschläfert  wie  in  Hardh.
Zu  c).  Trauer  des  alten  Vaters  um  den  getödteten  Sohn
Eigla,  C.  23  (Kveldulfr  nach  Thorolfs  Tod),  Gullth.  Vigfusson

S.  Jessen,  Sybels  Zt.  28,  82  Anm.
            
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