Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

144

Hei  nzel.

cl)  Der  Mordanschlag  wird  durch  einen  Sclaven  ausgeübt
oder  versucht,  Bjarn.  S.  45.  47,  Dropl.  S.  16,  Eyrb.  S.  54.  77,
Floam.  S.  140,  25.  158,  34,  Fostbr.  S.  37  f.  oder  durch  einen
bestochenen  armen  Mann,  Reykd.  S.  291.  295,  Vatnsd.  62,  10.
63,  10.
e)  Statt  des  Feindes  wird  ein  unschuldiger  Verwandter
oder  Bezirksgenosse  getödtet,  Eigla  C.  60,  S.  387  (Rögnvaldr,
Sohn  des  Königs  Erich),  Gunnl.  C.  13,  S.  273,  Ileidh.  S.  313.
S.  unten  S.  146.
/)  Hausbrand,  Gullth.  S.  74,  Hardh.  S.  65.  91,  Haens,,
Ljosv.,  Njala,  Thorst.
2.  Auswahl  aus  der  Ueberlieferung.
Zu  b).  Dem  Gegner  werden  nasse  Ochsenhäute  aufgebreitet, ­
  damit  er  falle  und  so  leicht  niedergemacht  werden
könne,  Eyrb.  S.  48,  Heidh.  (V.  St.)  S.  287.  S.  Thidhreksaga
C.  379,  die  altdänischen  Heldenlieder  (W.  Grimm  S.  6),  die
faeröischen  Lieder.  Auch  in  der  hvenischen  Chronik  findet
sich  dieser  Zug.
Zu  b).  Jemand  erzählt  von  einer  Mordthat,  an  der  er  selbst
betheiligt  war,  und  wird  dabei  von  einem  Freund  (Verwandten) ­
  des  Getödteten  erschlagen,  Njala  C.  155,  6  ff.  (Gunnarr
von  Kari,  Njals  Schwiegersohn),  Fosthr.  S.  87  f.  (Thorgrimr
von  Thormodhr,  Thorgeirs  Fostbruder),  Grettla  C.  89,  S.  194
(Ongull  von  Thorsteinn,  Grettis  Bruder).  S.  auch  Sturlunga
IX,  54,  Vigfusson  II,  249. 1
Zu  6).  Der  eine  tödtet  den  andern,  bereut  es  auf  der
Stelle  und  legt  das  Haupt  des  Sterbenden  auf  seinen  Schooss,
Vapnf.  C.  21,  s.  unten  S.  146.
Zu  5).  Der  Mörder  wischt  die  Waffe  an  dem  Kleid  eines
Verwandten  des  Ermordeten  ab,  Svarfd.  S.  181;  s.  unten  S.  147.
Zu  c).  Mann  und  Frau  schlafen  des  Nachts  in  ihrem
Bette.  Der  Mörder  hat  sich  eingeschlichen  und  berührt  einen
der  Ehegatten  mit  der  Hand,  worauf  dieser  in  der  Meinung,
es  sei  der  andere,  fragt:  ,Warum  ist  deine  Hand  so  kalt?'  Der
Mörder  zieht  die  Bettdecke  weg,  weckt  den  Mann  und  durch-1

  S.  Jessen,  Sybels  Zt.  28,  100.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.