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Hei nzel.
cl) Der Mordanschlag wird durch einen Sclaven ausgeübt
oder versucht, Bjarn. S. 45. 47, Dropl. S. 16, Eyrb. S. 54. 77,
Floam. S. 140, 25. 158, 34, Fostbr. S. 37 f. oder durch einen
bestochenen armen Mann, Reykd. S. 291. 295, Vatnsd. 62, 10.
63, 10.
e) Statt des Feindes wird ein unschuldiger Verwandter
oder Bezirksgenosse getödtet, Eigla C. 60, S. 387 (Rögnvaldr,
Sohn des Königs Erich), Gunnl. C. 13, S. 273, Ileidh. S. 313.
S. unten S. 146.
/) Hausbrand, Gullth. S. 74, Hardh. S. 65. 91, Haens,,
Ljosv., Njala, Thorst.
2. Auswahl aus der Ueberlieferung.
Zu b). Dem Gegner werden nasse Ochsenhäute aufgebreitet,
damit er falle und so leicht niedergemacht werden
könne, Eyrb. S. 48, Heidh. (V. St.) S. 287. S. Thidhreksaga
C. 379, die altdänischen Heldenlieder (W. Grimm S. 6), die
faeröischen Lieder. Auch in der hvenischen Chronik findet
sich dieser Zug.
Zu b). Jemand erzählt von einer Mordthat, an der er selbst
betheiligt war, und wird dabei von einem Freund (Verwandten)
des Getödteten erschlagen, Njala C. 155, 6 ff. (Gunnarr
von Kari, Njals Schwiegersohn), Fosthr. S. 87 f. (Thorgrimr
von Thormodhr, Thorgeirs Fostbruder), Grettla C. 89, S. 194
(Ongull von Thorsteinn, Grettis Bruder). S. auch Sturlunga
IX, 54, Vigfusson II, 249. 1
Zu 6). Der eine tödtet den andern, bereut es auf der
Stelle und legt das Haupt des Sterbenden auf seinen Schooss,
Vapnf. C. 21, s. unten S. 146.
Zu 5). Der Mörder wischt die Waffe an dem Kleid eines
Verwandten des Ermordeten ab, Svarfd. S. 181; s. unten S. 147.
Zu c). Mann und Frau schlafen des Nachts in ihrem
Bette. Der Mörder hat sich eingeschlichen und berührt einen
der Ehegatten mit der Hand, worauf dieser in der Meinung,
es sei der andere, fragt: ,Warum ist deine Hand so kalt?' Der
Mörder zieht die Bettdecke weg, weckt den Mann und durch-1
S. Jessen, Sybels Zt. 28, 100.