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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

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Heinzei.

in  den  Vorreden  zu  Fornsögur,  Eyrbyggja  saga,  Sturlunga
saga  I 7  S.  XLII  ff.,  LXIV  ff.
Auch  die  geographische  Eintheilung  ist  nichts  weniger  als
sicher.  Nach  dem  Local  der  geschilderten  Begebenheiten  kann
man  allerdings  sagen,  dass  Floam.,  Njala  dem  Süden,  —  Bjarn.,
Hardh.,  Haens.  dem  Süd  westen,  —  Figla,  Eyrb.,  Fostbr.,  Gisla,
Gullth.,  Gunnl.,  Hav.,  Laxd.  dem  Westen,  —  Band.,  Finnb.,
Gluma,  Grettla,  Hallfr.,  Heidh.,  Korm.,  Ljosv.,  Reykd.,  Svarfd.,
Vatnsd.,Vallal,Thorv.  dem  Norden,—Dropl.,  Hrafnlc.,  Njardhv.,
Vapnf.,  Thorst.  dem  Osten  des  bewohnten  Landes  angehören.
Aber  Njala  z.  B.  scheint  im  Osten  verfasst  worden  zu  sein;
s.  Vigfusson,  Sturlunga  I,  S.  XLIII.  Auch  Hav.  ist  nicht  von
einem  Bewohner  des  Nordwestens,  s.  Brynjulfsson  Hav.  S.  138.
159.  Ebenso  kann  es  sich  in  anderen  Fällen  verhalten.
Ich  ordne  die  Sagas  somit  nach  dem  Alphabet.

Die  Lectüre  einer  Saga,  als  eines  poetischen  Kunstwerkes,
hinterlässt  bei  dem  Leser  einen  doppelten  Eindruck:  einmal
die  Erinnerung  an  die  Mittheilung  des  Dichters,  ferner  die
Erinnerung  an  die  bei  der  Lecture  empfundenen  Seelenbewegungen. ­

Ich  wende  mich  zunächst  dem  Werke  des  Dichters  zu
und  unterscheide  hier  zwischen  Inhalt  und  Form,  verstehe  aber
unter  letztere!'  nur  den  sprachlichen  Ausdruck.  Der  Inhalt  wird
zuerst  nach  seinen  Eigenschaften,  dann  nach  seiner  Anordnung
betrachtet.  In  ersterer  Beziehung  drängt  sich  zunächst  die  Frage
auf  nach  dem  Was?  Was  trägt  der  Dichter  vor?  Und  wie  beschaffen ­
  sind  die  Dinge,  von  denen  er  spricht?  Die  Antwort
hat  da  zu  scheiden  zwischen  Erzählung  von  Zuständen  und
Vorgängen  des  Sagastoffes  und  den  allerdings  sehr  spärlichen
Mittheilungen  von  Urtbeilen  und  Gefühlen  des  Autors.  Es  wird
demnach  in  dem  ersten  Capitel,  ,Qualitative  Auswahl*,  im  allgemeinen ­
  mehr  abstract  angegeben,  welcher  Art  einerseits  die
Personen,  Sachen,  Handlungen  und  Zufälle  sind,  von  denen  die
Sagas  erzählen,  andererseits  mit  welchen  Aeusserungen  des
Antheils  der  Verfasser  seine  Erzählung  begleitet.  —  In  dem
zweiten  Capitel,  ,Quantitative  Auswahl 1 ,  soll  einmal  die  Frage
beantwortet  werden,  wie  viel  von  den  vorkommenden  Zuständen
            
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