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Heinzei.
S. 169. Am Anfang und Schluss unvollständig, doch wird
dieser wol kein andrer gewesen sein als im Draumr Thorsteins,
Möbius’ Analecta S. 184 ff.
33. Thorv. — Thdttr af Thorvaldi vidhförla, gedruckt in
Biskupa sögur, Kopenhagen 1856, I, 35 ff. 1
Die Chronologie festzustellen ist beinahe unmöglich, da
viele Sagas in verschiedenen Recensionen erhalten sind, so
Dropl., Eir., Fostbr., Gisl., Gluma, Hallfr., Vatnsd. Es liegt
demnach bei Berufungen auf historische Personen oder Ereignisse
immer die Möglichkeit vor, dass eine verlorne Urgestalt
der betreffenden Saga älter sei, als diese Personen und Ereignisse.
Bei Berufungen auf andere Sagas kommt die Schwierigkeit
hinzu, dass saga auch die mündliche Tradition bezeichnen
kann. Allerdings das Citat Grettla C. 58, S. 132 stimmt genau:
Grettir var jafnan medh Birni, ok reyndu their margan froeicleik,
ok visar svö til i sögu Bjarnar, at their kalladhist jafnir
at ithröttum; — s. Bjarn, S. 38: ok var Grettir thar i raufinni
thann vetr, er kann var medh Birni. — Their lögdost ofan eptir
dnni ok vdru kalladlnr jafnsterkir menn. S. dagegen P. E. Müller,
Sagabibliothek 1, 166 f., oder 122 nach Lachmann’s Uebersetzung.
— Aber alle übrigen Berufungen einer Saga auf eine
andere sind allgemeiner Natur und es ist gar nicht ausgemacht,
dass, wenn auch eine schriftliche Abfassung gemeint
ist, sie uns erhalten sei.
Man darf auch nicht so schliessen, dass, wenn eine Saga
die Begebenheit einer andern erzählt, sie diese nicht gekannt
1 Wenn von Band, und Fostbr. nicht die kürzere und schmucklosere
Fassung zu Grunde gelegt wurde, so bedarf diess vielleicht keiner Entschuldigung;
denn dass diese zugleich die ältere sei, ist nicht bewiesen.
Für Verkürzung älterer Werke bietet gerade die isländische Litteraturgeschiclite
evidente Beispiele. Wie viele Sagas haben wir denn in ursprünglicher
Fassung? und was versteht man unter ursprünglicher Fassung'?
Soll man auf die zugrunde liegenden Anekdoten, die thaettir zurückgehen?
Es wäre gewiss sehr verkehrt. So wie die Sagas uns vorliegen, wurden
die meisten im dreizehnten Jahrhundert gelesen und wirkten natürlich
in dieser Kunstform auf die gleichzeitige und spätere Production, mag
auch diese Kunstform, wie mitunter erkenntlich ist, zum Theil aus dein
Bedürfniss oder dem Verlangen hervorgegangen sein, dasjenige, was über
eine Sagaperson an Einzelerzählungen vorhanden war, zu sammeln und
zu einem Ganzen zu vereinen.