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D. H. Müller.
weihte dem ‘Attar von Qabd“ und dem Wadd"’ und Nikräh“
die ganze Aufführung und Ausschmückung von sechs Wachthäusern
1 und sechs Thürmen an der Mauer der Stadt
2. Qarnu . . . von dem Thurm, den erbaut haben seine
Leibwächter, 2 bis zu dem 8°']^ der Stadt, welchen erbaute
und aufführte (und) welchen bedeckte mit Holz und Balken 3
. . . . ihre Schutzmauer, von dem Grundbau bis zu den
Consolen (oder: Luckscharten) als Zeichen der Verehrung
für seinen Herrn (wörtlich: Richter = ^bo) ‘Attar von
Qabd und für diejenigen, welche Hebe darbringen den
Göttern. 4 Wer zerstören wird (diese Baulichkeiten) von
ihrer Stelle. 5
3. An (jenem) Tage brachte er [Gaben] 6 und schlachtete
dem ‘Attar von Qabd und Wadd Schlachtopfer in den
Höfen (der Tempel) 15 (an Zahl) und an (jenem) Tage
sprach ’Abjada' Jati' König von Ma'in und Fürst
(mizwad) von Ma'in und (?) Fürst von Man'an seinen
Dank aus dem 'Almän für seine Treue und seinen Wandel
nach dem was festgestellt worden (?) seinem Gotte und
1 So nach Praetorius. Die Bedeutung- ist jedoch nicht ganz sicher. Vgl.
erstes Heft S. 357.
2 So gegen Praetoris Beitr. III, 25 und Mordtmann Z. M. G. XXX, 3.
rh 0 11 j’OT ist gleich (jwjjj ibULa. ,die Wächter (seiner) Person“, d. h.
die Leibgarde. So ist auch H. 255, 1 für (hOSTOf® zu lesen und vollständiger
H. 237, 2: | tf] OYSÜ I (MO] h I T Y C?]01® =
läÄ^sj Man erinnert sich an dieser Stelle der Mittheilung des
Eratosthenes bei Strabo 778, wonach der sabäische König in seiner Burg
scharf bewacht, weil er, wenn er sie verliess, vom Volke gesteinigt
wurde.
3 Man vergleiche zu ^X® I SIE] 0 I 1 j den analogen hebräischen Ausdruck
\-nip bx
4 Vielleicht sind damit ,die Priester“ gemeint.
6 Man muss hier ergänzen: ,den treffe Unglück“ oder dergleichen; es ist
die verkürzte Fluchformel am Ende der Bauinschriften, die so häufig vorkommt.
Vgl. Müller Z. d. D. M. G. XXX, 69G ff.
6 Die Ergänzung | < j’|°$S|in|Y®l 51®? ® ist durch Hai. 188, 5. 19G, 7.
224, 3. 390. 450, 1. 478, 13. 506, 2 und 542, 1 gesichert.