1024
D. II. Müller.
hier einige Inschriften, in denen der Gebaniten Erwähnung
geschieht, folgen:
Hai. 187. Ma'in: 1. ,'Ammjada' und Ma'dikarib und
Hajw" und Basil” und Jahm’il, die Söhne des 'Ammsadiq,
mit [ihren] Oheimen, den Vätern von . . . s und ’Ab’amar
und ’Aus'att und Chäljada' und Wadd’il und Sa'd'fl
2. und Jadkur’il und Jasma'il, das Geschlecht Gaba’än,
die Freunde des Iljafa' Kijam und seines Sohnes Hauf'att,
der beiden Könige von Ma'in, stifteten dem 'Attar von
Qabd m den ganzen Bau des Thurmes Jahar
3. Stein und Holz bis zu den Consolen 1 als Ehrenbezeugungen
2 , womit geehrt hat 'Ammjada' den 'Attar von
Qabd, (er und) das Geschlecht )) f| r) ? und als Hebe und
Zehnten, die er ihm darbrachte 3 am Tage . . .
Hai. 478. Baräqis: ,Dahamil und sein Sohn Badijat, von
der Genossenschaft des 'Attar von Jtihriq, und BXY1?>
von dem Geschlechte Zaluman, aus dem Geschlechte
1 Oder: ,Luckscharten‘, die an dem obern Theil des Thurmes für den
Wächter angebracht waren. Der Ausdruck ist übrigens verkürzt aus dem
häufig vorkommenden | | I rh)^r^i | S [~1 ? von deu Grundfesten
bis zu den Consolen*.
halte ich für einen Plural der Form ebenso ist das häufig
dabei stehende hlDflh (z- B. Hai. 353, 13. 432, 2. 474, 4. 535, G. 9)
Plural, nicht IV. Form = (^1^51 (wie man bis jetzt allgemein angenommen
hat), weil die IV. Form f]) laufen müsste. Es ist vielmehr zu
^o s> ,o ^ *
sprechen V/I oder | (gleich arab. und bedeutet,Ehrenbezeugungen
1 . In gleicher Weise bedeutet B. M. 16, 10 (= Os. 27),
20, 7 (= Os. 16), 23, 1. 4 (= Os. 25), 37, 7 (= 36) und Müller, Z. M. G.
-
XXIX, 591 ,Erfüllungen 1 und ist gleich nicht , !; ferner
hlJBh (Huf 535, 11) (sprich: ,Heere 1 oder ,Eaubzüge‘. Ebenso
ist Reh. 6, 1 = -1 , V1 nicht .I ,^t u. s. w. Somit verschwindet
) ) E
der Infinitiv JLa.il, den man im Sabiiischen zu finden vermeinte.
3 Wir wissen aus Plinius, dass eine bestimmte Abgabe von dem Weihrauch
und andern Gewürzen an die Götter entrichtet worden ist. Diese
Gelder sind wohl zu Tempelbauten und zur Aufführung anderer Baulichkeiten
zu Ehren der Götter verwendet worden. Das besagt dieser Ausdruck,
der häufig in den Inschriften wiederkehrt.