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Tomasche k.
Geltung eines Formativus für den ganzen Nunaerus
verschafft hat, ist- ein Vorgang, der sich in den
meisten modernen Idiomen des Orients abspielt,
s. -en, Mehrheitssufiix der Substantiva: neupers. -än für lebende
Wesen, hervorgegangen aus dem alteran. Gen.
pl. auf -änärn?
Der Formativus des Singularis hat den Ausgang
w. s. -an, s. -end, -nd: zu Grunde liegt wahrscheinlich -m (bei
den Themen in a altpers. -am, baktr. em) des
Accus, sing. Mit Recht bemerkt Fr. Müller
(Eranica I. Das Auslaut- und Betonungsgesetz
des Neupersischen): ,Es ist möglich, ja sogar
sehr wahrscheinlich, dass der Accusativ im Singular
dieselbe Rolle spielt, wie der Genitiv im Plural'.
Das Schluss - d im Sighni ist parasitischer Ansatz,
wie in ,jeman-d, Norman-d-ie, Hun-d' etc.;
n aus m, am Schlüsse dieser Worte ebenso wenig
befremdlich, wie im Griech., Finn. und Türk.
Ein vereinzeltes Locativaftix.
w. -z, z. B. ma-z ,bei mir, in mir', zugleich Formativus für
den Accusativ und Instrumentalis: vielleicht mit
der baktrischen Locativendung des Plural -sva,
-su zusammenhängend?
Ferner findet sich als Locativsuffix
s. -ti, z. B. cld-ti ,on, to a house', khu-ti ,zu sich, bei sich':
wenn ein altes Erbstück, so lässt sich vergleichen
das Suffix -ti ,gegen, zu' in den indogermanischen
Praepositionen an-ti ,gegenüber', pra-ti ,vorwärts',
a-ti ,darüber, hinweg' (baktr. aiti, altpers. atiy,
s. at).
Als Dativsuffix findet allgemeine Verwendung
s. -ard, -ird, -erd, -rd, -ar, -er und ar-; w. -ar und ar-; s. -ir
und ar-: die Grundform lautet, da d nach r nicht
als unorganischer Ansatz betrachtet werden darf,
jedenfalls ard, vgl. altpers. -rädiy (avahyä-rädiy,
TC'its'j -/otptv), neupers. -räi ,Consilium', ba-räl, az
ba-räl ,causa, propter', und Dativsuffix -rä, mäz.
rah, kurm. -ra, -ri, -ru u. s. w. Des anlautenden
a wegen könnte man auch an skr. ardha, baktr.