Centralasiatische Studien.
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vereinigt werden kann, so kann bei dem Pämir-Stamme
da zunächst an Gleichstellung mit indogerm.
ta, das in den cas. obl. für alle Genera
verwendet wird, gedacht werden; der Uebergang
der tenuis in die media, wie in armen, os. pers.
du ,du‘ für tu; die tenuis hat sich übrigens noch
erhalten in s. tum, tom ,dann‘, w. tum, emphat.
a-tum, ma-tum ,so viel', worin der Ausgang gemahnt
an Formen wie pärs. edum ,so, auf diese
Weise' (neben edün), afgh. höm (vom Stamme
ha), daghöm (vom Stamme daghah) ,so viele',
annen. bazum ,viel' (neben skr. bahu); vgl. auch
w. tsum ,wie viele'. Es liegt aber auch der Gedanke
nahe, dass sich mit diesem ta ein zweiter
alteranischer Deutestamm di (da), der in den
enklitischen Accusativformen -dim, pl. -dis auftritt,
frühzeitig verquickt und vermengt hat; auch
im Pasfö haben wir für den näheren Gegenstand
da, f. de und da-ghah, f. di-gheh, vgl. ,hier' dale
(neben ,wo?‘ bare), und im Haikanischen aj-d
(neben aj-n, aj-s), worin als zweites Element der
Stamm da.
Jener', ,er, sie, es' s. (m.) yu, (f.) ya, (n.) yid, s. (m.) yü;
: w. yao, (n.) ya (z. B. tar-yä-pür Jenseits, drüben'),
cas. obl. yao (dat. ya-r);
Jene' (pl.) w. yäw-ist, yäist, cas. obl. yaw.
Der Stamm ya ,er, sie, es' hat sich •— darauf
weist die trimorphe Sighni-Form, ein merkwürdiger
Ueberrest aus der die Geschlechter wohl
unterscheidenden alten Sprache, unwiderleglich
hin — aus dem Relativum skr. yas, yä, yad,
baktr. yö, yä, yat entwickelt; vielleicht ist ein
frühzeitig abgefallenes Deuteelement, nach Analogie
von baktr. (n.) h-yaf, etwa dieses ha selbst
oder auch a, i,dieser', vorangegangen; doch wird
das Relativum selbst im Avesta mitunter demonstrativisch
gebraucht, und noch weiter hat sich
dieser Gebrauch auf europäischem Boden ausgebildet
in gr. oq, lit. yis, yo., slaw. i, ya, ye;