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Tomaschek.
: s. yam, emphat. ha-yam, vgl. ,hier‘! yam-ä; i. yam,
yem, emphat. ik-yam; cas. obl. s. s. mi.
,diese' (pl.) s. ma-dh, s. mo-dh; cas. obl. mi-ew, mew;
vgl. auch ,so viele' w. ma-tum, s. mund.
skr. ay-äm, baktr. * ay-em, aem, altpers. iyam
,dieser liier', Nominativ zu dem die nächste Nähe
ausdrückenden Stamme i ,dieser', worin -am das
in der Pronoininalbildung so häutig auftretende
deiktische Suffix mit der Bedeutung ,da, hier'.
Wie erklärt sich aber der Formativus s. s. mi?
Wir haben die Wahl zwischen dem baktr. Locat.
a-hml (ahmi), wozu ahmya ,hier', os. (dig.) amiy,
(südl.) aml, (tag.) am ,hier' gehört, von a, einem
die indifferente Mitte der Entfernung ausdrückenden
Demonstrativstamm, dem deiktischen Infix
-hma-, skr. sma, und dem Locativsufiix -i, skr.
-in; und zwischen einem vorauszusetzendenLocativ
des Stammes i-mä (Superlativbildung zu obigem i
,dieser'), altpers. imaiy, imä, baktr. imao, ime
u. s. w. Gleichstellung mit letzterem ziehen wir
deshalb vor, weil in der Pluralform ma-dh der
a-Vocal hervortritt. In beiden Fällen wäre aber
Schwund des wesentlichen Demonstrativelementes,
sei es nun i oder a, im Anlaut eingetreten; denn
dass wir hier einen eigenen Deutestamm ma vor
uns haben sollten, ist nicht anzunehmen, in den
verwandten Sprachen fehlt dazu jegliche Analogie,
-mund etwa aus * im avant; neben w. ma-tum
findet sich auch w. a-tum, vom Stamme a (vgl.
pärs. edum).
,dieser' s. s. cas. obl. di;
,diese' (pl.) nom. i. da-dh, da-th, s. do-dh, cas. obl. diew,
dew; vgl. auch ,so viel, so gross' s. s. dund,
i-dund, ,ein wenig, bischen' s. dundkik; ,da, dann'
s. dedh, ,dort‘ w. dra, emphat. ha-dra.
Da i - dund dem baktr. aetavanf (pärs. edüii),
dund allein dem skr. tävant ,so gross, so beschaffen'
entspricht, ferner dedh mit baktr. tadha
,dann' und w. dra mit skr. atra, baktr. athra