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Tomaschek.
dieses Gebrauches statt, so kann sak (wofür wilder
Analogie zufolge lieber sak erwartet batten)
nur aus spak, * sväka entstanden sein, mit Einbusse
des p, wie in w. sac ,Hund', pers. sag,
aus baktr. cpaka, während der gen. spa den zu
Grunde liegenden Stamm bewahrt bat; -ist ist
Pluralsufiix. ■— Das s des Pluralstammes der
zweiten Person ist wohl nur Affrieation von th
in dem baktr. Thema thwa (pärs. thö, bal. thau);
dass aber das Thema der Einzahl auch für die
Mehrzahl zur Verwendung gelangt, darf uns nach
der Analogie der Schwesterdialekte nicht wundern.
,ich' s. wuz, s. waz, cas. obl. mu;
,wir' s. s. ma-s, cas. obl. s. mas, s. mas-ew.
,du' s. tu, s. tao, cas. obl. s. tu, s. tü;
,ihr' s. tamä, s. tamä-ä, cas. obl. s. tamäs-ew.
In w. s. wuz ist u aus a verdumpft, vgl. s. waz; der
Vorschlag w aller dieser Formen findet sich auch
sonst häufig, z. B. s. wuwd ,sieben' aus awd;
baktr. azem, os. az, (tag.) äz, kurd. ez hat bekanntlich
in der neupersischen Schriftsprache
keinen Vertreter, wohl aber in den Volksdialekten,
z. B. barakai az (,ich bin' az yum). Das Thema
der Einzahl ma erscheint gleichfalls zu mu verdumpft
und dient, wenngleich auch Verkürzung
aus *ama (baktr. ahma) angenommen werden
könnte, überraschender Weise, wie die analogen
Formen der zweiten Person beweisen, zur Bildung
der Mehrzahl, deren Charakter -s für einen Ueberrest
des alten Suffixes -sma gelten darf, von dem
sich sogar in den nordischen Sprachen einige
(entlehnte) Spuren vorfinden, z. B. mordw. (moks.)
sembä ,alle‘, cerem. -samyc suff. pl., wogul.
sumen ,all, ganz'; für ma-s darf Länge des a
vermuthet werden, da sich der Vocal in allen
Dialekten rein und unverdunkelt erhalten hat;
diese Länge ist offenbar Ersatz eines geschwundenen
Nasals, der das m des Affixes ersetzt
haben mochte, wie n in lit. (zem.) muns-, oder,