Centralasiatische Stadien.
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schichteten, haben von den Aboriginern die aneranische Zählmethode
adoptirt; ebenso haben im indischen Kaukasus die
arischen Eindringlinge von den unterjochten Bergstämmen
nicht etwa die Zahllaute, wohl aber die Art und Weise des
Zählens sich angeeignet. Die Khägüna’s oder Khaga’s bilden
gegenwärtig den spärlichen Ueberrest eines vor Zeiten weit
verbreiteten, unarischen Volkselementes, dessen Verwandtschaft
mit den Völkern Nepal’s, Tübet’s und Clna’s oder selbst vielleicht
mit den Dräwida’s noch nicht festgestellt werden kann,
weil das sprachliche Material nicht ausreicht und selbst über
den physischen Habitus des kleinen Völkleins nur dürftige
Kunde vorhanden ist; im Ganzen lässt sich nur so viel behaupten,
dass die Sprache zu den agglutinirenden gehört, und
dass der leibliche Typus sich nicht bedeutend von jenem der
Käfir’s und Darda’s unterscheidet. Die Zahlwörter aber lauten
im Khagüni folgendermassen:
,eins' han, (Hayward) hun, (Cunningham) hin: stimmt nicht zu
tüb. g . öig, balt. öik, eher zu tamil. ondu, gond.
undi.
,zwei‘ altäts, (Hayw.) altaz und altun: der Stamm lautet altö
und wird als Dualitätspraefix verwendet, z. B.
in alto . mal ,Ohren', alto . hynts ,Augenbrauen'
(eigentlich ,die beiden Pfeile'); ,zwei' tamil. irandu,
brahui irat, dagegen tüb. g . n'is.
,drei' uskö: ohne alle Vergleiche; tüb. g . suxn.
,vier‘ waltö: gebildet wie altö ,zwei'; verschieden lautet tüb.
b . zi, balt. bi. gi, magar bu . li, lepca pu . lut u. s. w.
,fünf : tsundö: kaum tamil. indu; noch mehr weicht ab tüb.
£nga.
,sechs' misindö, (Cunn.) misandö: ist in der zweiten Silbe
die ,eins' enthalten und bedeutet der Complex
,eins über (die fünf)'? brah. musit ,drei'? ,sechs'
heisst tüb. drug!
,sieben' thälo: tüb. b.dun!
,acht' altämbo: darin vorne die ,zwei' enthalten? oder ist zu
vergleichen tüb. tham . pa ,volle Zahl', z. B. b . öu.
tham . pa ,die volle Zehn'? ,acht' tüb. br . gyad.