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Tomaschek.
sisch sind auch die Zahlen 100 w. s. sad, 1000
w. hazür, s. hazör.
Die Ordinalia werden durch den Ausgang -ao hergestellt,
z. B. ,quartus' w. tsabürao, s. tsaworäo, ,nonus‘ w. näwao, s.
newäo; dieses -ao kann sich aus -agha, -aka oder auch aus
-ava, einer Parastase des (iranischen Ausganges -ama, entwickelt
haben.
Der Wiederholungsbegriff wird mit w. s. -pitig, s. -pith
,Mal, Zeit' gekennzeichnet; den Lauten und wohl auch dem
Sinne nach stimmt dazu baktr. paiti, altpers. patiy (z. B. tyapatiy,
Inschr. d. Xerxes 1), 15). — ,Hälfte, Bruch' heisst s.
naim, w. cöti, cut, neben s. kond ,Bruchstück', vgl. baktr.
naema, pers. nim, nem (altpers. *naima) ,Hälfte, Mitte', skr.
khanda ,zerbrochen, Bruch, Stück' und w. üap ,zerhauen',
baktr. paitie- capti ,Zerschlagung'. — Im Ganzen zeichnen
sich die Numeralia der Pamir-Dialekte, vor denen des Neupersischen
durch Form und Lautentwickelungen ganz eigener
Art, sowie durch getreuere Bewahrung des Alterthümlichen aus.
Excurs über die Numeralia der präkrit’schen
Hindukus-Dialekte.
Aus der Zählmethode der Plindukus-Völker, welche sich von
jener der stammverwandten Ost-Arier wesentlich unterscheidet,
dagegen mit jener der nicht-arischen Khägüna’s vollständig übereinstimmt,
ziehen wir den Schluss, dass die Aboriginer, welche
von den aus dem Kabulthale allmälig vorgedrungenen Ariern
überschichtet worden waren, mit den Khägüna’s (Khagünah,
afgh. Plural von Khagah, Khaz'ah, d. i. Kliaya, die Kdtast des
Ptolemaios) dieselbe ethnische Einheit gebildet haben. Die im
Hindukus herrschende Zählmethode ist die vigesiraale; wir
finden dieselbe auch bei den Völkern des russischen Kaukasus
vorherrschend, und hier ist etwas ganz Aehnliches wie im Hindukus
eingetreten: die Oseten, ein eranischer Stamm, Nachkommen
der Sarmaten und Alanen, welche von Norden her
mitten in die Hochkämme des Kaukasus gedrängt wurden
und hier das — zweifelhaft ob ceüenische oder iberische —
Volk der Dwalen (os. Dwalthä, DIVALI Tab. Peut.) über-