Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 96. Band, (Jahrgang 1880)

820

Tomaschek.

,zweifach,  zweimal'  w.  bü-pitig,  s.  dhä-pitig.
,der  zweite'  w.  büiao,  s.  dhaüao.
,drei'  w.  trüi,  sangl.  träi,  yaghnöb.  thera'i,  ming.  saräi,  s.  baroi,
s.  ärrai:  baktr.  thri,  thräyö,  f.  tisarö,  afgh.  dre,
pers.  sih,  daneben  semn.  heire,  irah  (ham-irah
,alle  drei'),  arm.  er  (in  Zs.  era-,  ere-),  zaza
hirye,  os.  artha,  arthä.  Beachtenswerth  ist  die
auf  so  getrennten  Gebieten,  wie  im  Zaza-kurdischen
  und  hinwieder  im  Sighni  und  Yaghnöbi
auftretende  parallele  Entwickelung,  welche  sich
in  dem  Einschub  eines  Vocales  vor  r  und  zum
Theil  in  dem  endlichen  Schwund  der  Aspirata  th
von  thräyö  bekundet.
,vier'  w.  tsabur,  tsabür,  s.  tsawur,  tsawor,  s.  tsawor,  tsawär,
yaghnöb.  tfo,  sangl.  saför,  ming.  öafir:  baktr.
cathware,  cathwärö,  öatahhrö,  afgh.  tsalör,  pers.
cihär,  cahär,  cär;  mit  Assimilirung  des  Dentals
und  vortretendem  Labial  wie  in  den  Pämir-Sprachen,
  nur  os.  (südl.)  tsupar,  (dig.)  tsuppar,
(tag.)  tsüppär;  yaghnöb.  tfo,  aus  thwor,  thware,
vgl.  tuirya.
,fiinf'  w.  pänz,  s.  pinz,  s.  pinz,  sangl.  panz,  ming.  panö:  baktr.
pahcan,  nom.  panca,  pers.  pang,  zaza  päng,  afgh.
pindzah,  os.  fong,  fondz,  arm.  hing';  pers.  pangah
,Hand  mit  den  fünf  ausgestreckten  Fingern,  Tatze,
Klaue,  Griff'  ist  kaum  die  Grundlage  zum  Zahlwort, ­
  sondern  umgekehrt  ein  Derivat  davon.
,sechs'  w.  säl,  sädh,  s.  khäus,  s.  khel,  khiel,  khier,  sangl.
khoär,  ming.  akhsah,  yaghnöb.  khsu,  kisü:  baktr.
khsvas  (khsvas),  pers.  las,  zaza  ses  u.  s.  w.;  den
Labial  bewahrt  afgh.  spaz',  ö.  spag  und  spar  (in
,sechzehn'  spär-las),  den  gutturalen  Anlaut  unter
vocalischer  Prosthese  wie  im  Mungi,  os.  aysaz,
aysäz  und  ohne  Prosthese  wie  im  Yaghnöbi,  barakai
  khsä,  vgl.  in  diesem  selben  Dialekt  ,sechzig'
khösti  für  baktr.  khsavaiti.  Man  beachte  den
Ersatz  von  s  durch  dh  in  der  von  Hayward  angemerkten ­
  Wakhi-Form,  wobei  wir  erinnert  werden
an  die  in  Zs.  hervortretenden  skr.  Formen  sad-,
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.