Centralasiatische Studien.
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stri-ga dagegen bedeutet das zweite Element ,fanfilia,
nuptiae'.
: sangl. sis: Bildung wie skr. ci-cvi, 91-5.U u. ä.
,Weib, Ehefrau' s. ghin, dim. ghinik, s. ghin neben 2in, zind,
ming. (dim.) zinga, yaghnöb. (dim.) ’inegi: baktr.
ghena ,Weib', 2) , weiblicher Genius, göttliche
Eigenschaft Ahuramazda’s' wie skr. gnä, ganä
,Götterweib', neben baktr. geni, skr. gänl, gäni,
dim. ganikä ,Weib, Gattin', afgh. ginali, dim.
glnakai ,Mädchen', bal. gan, gane, dim. ganilc
,Mädchen', kurm. zin, dim. zinik, zaza genia,
dim. geineki, semn. (dim.) geniko, ginka, pers.
gan, zan, zanah, dem. zanak, zanikah — nur
im Pamir hat sich der alte Anlaut rein erhalten!
: w. könd: wird von Shaw richtig mit skr. känta
,begehrt, geliebt, Gattin', part. von kam ,begehren'
verglichen; ähnlich os. (tag.) us, Stamm ust, (dig.)
osse, Stamm oste ,Gattin', part. von va§ ,begehren'.
Hinweis auf das regelmässig im Anlaut verschobene
arm. kin, sowie auf s. zin-d, demnach
weniger rathsam.
,Weib‘! s. käkhoi! vgl. pers. käki ,Muhme' (käkö ,Oheim'),
sin. käko! ,Bruder'! käki! ,Schwester'! ■— indischen
Ursprungs?
junge Frau, Braut' s. pcein: p eine praepos.; Stamm ce
unklar, etwa ci ,eligere'?
,Verlobte' w. khastaga: pers. khwästah ,erwünscht, begehrt'.
,Hausfrau, Herrin' w. kban-zäli, s. khan-zöh: pers., obwohl
da ked-bänü häufiger.
,Frau'! s. bebe: allgemein persisch und indisch, eigentlich
Schwester des Vaters.
,Nebenfrau' s. be-inzär: ,comprehensione legitima carens';
inzär aus han-zara ,Ehe‘ von baktr. zar ,ergreifen,
fassen', vgl. gareba; sin. gilg. garr ,Ehe', grein
,Eheweib'.
,Vater' s. ped, s. pid: vom Thema pita, wie pahl. pit, pärs.
ped, pers. pid, bal. pith, pis, zaza pl, os. fid,
füd, fide.